chor.com 2026: Neue Töne und Verbindungen – Leipzig als Brückenbauer für Chormusik

Das nächste große Highlight der Chorszene findet in Leipzig statt: Vom 1. bis 4. Oktober 2026 öffnet die traditionsreiche Musikstadt erstmals ihre Türen für die chor.com. Mit über 150 Workshops, hochrangigen Masterclasses und einem bunten Konzertprogramm, bei dem das Motto „Brücken bauen“ ganz oben steht, lockt das Treffen Laien, Profis und Entdecker an. Wer neugierig auf neue Klänge und Begegnungen ist, sollte sich dieses Festival vormerken.

heute 12:00 Uhr | 2 mal gelesen

Leipzig – Ein bisschen staunt man schon: Während in vielerlei gesellschaftlichen Bereichen die Risse eher zunehmen, möchte das Chorfestival chor.com vom 1. bis 4. Oktober 2026 musikalische Brücken schlagen – und zwar erstmals in Leipzig. Der Deutsche Chorverband bringt mit 150 Workshops, drei hochkarätigen Masterclasses und 20 vielseitigen Konzerten ein Festival auf die Beine, das sowohl Fachleute als auch spontane Besucher anspricht. Der Schwerpunkt: 'Building Bridges' – wie Chormusik unterschiedliche Menschen, Kulturen und Ideen verbindet. Christian Wulff, Ex-Bundespräsident und Präsident des Chorverbands, betont: 'Singen ist ein echter Gleichmacher – miteinander in Harmonie zu kommen, schafft Nähe, gerade wenn sonst vieles auseinanderdriftet.' Das Programm ist alles andere als eintönig: Ob in der Peterskirche, der berühmten Thomaskirche oder im Kupfersaal – das Publikum trifft etwa auf Calmus Ensemble, Die Singphoniker, Sjaella, Thomanerchor Leipzig, Latvian Voices, German Gents und viele mehr. Hier begegnet sich Alte Musik mit Vokal-Pop, schwedische Vokalkunst hört auf baltischen Folk, und sogar indische Tempelmusik trifft barocke Gesänge. Im Forum in der Kongresshalle am Zoo Leipzig präsentieren Verlage, Musikhäuser und Technikfirmen ihre Neuheiten, daneben geben Expert:innen unterhaltsame Einblicke und führen Gespräche am Stand – offen für alle bei freiem Eintritt und angenehm zwischen Messeflair und Wohnzimmergespräch. Stephan Doormann, der Künstlerische Leiter, sieht 'Building Bridges' als Einladung hinaus aus der eigenen Komfortzone: „Was, wenn ein Pop-Chor mit einem klassischen Ensemble zusammen singt? Oder ein Jugendchor auf ein Profi-Ensemble trifft?“ Genau so stellen sich die Begegnungen im und neben dem Konzertabend dar. Die Veranstalter hoffen, diese Impulse auch auf die Chorszene Sachsens zu übertragen – Kulturministerin Barbara Klepsch sieht darin eine Chance für sächsische Vereine, neue Wege zu gehen und sich zu vernetzen. Dr. Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin Leipzigs, betont, wie sehr das Festival die offene, bürgerschaftlich engagierte Tradition der Stadt weiterträgt. Einige der bekanntesten Chor-Dozent:innen wie Anne Kohler, Carsten Gerlitz, Winnie Brückner, Michael Zaugg, Erik Sohn und viele andere sind dabei. Wer sich also für Singen, Gemeinschaft und Entdeckungen begeistert, sollte Leipzig im Herbst 2026 dick im Kalender anstreichen. Karten für die Konzerte erhält man online unter www.chorcom.reservix.de oder telefonisch unter 0761 888499 99 sowie wie gewohnt an den Vorverkaufsstellen. Mehr Informationen – auch zu Anmeldung und Programm – gibt es unter www.chor.com.

Die chor.com 2026 in Leipzig steht ganz im Zeichen der verbindenden Kraft der Chormusik und lädt Profis, Hobby-Sänger:innen und neugierige Musikliebhaber:innen ein, gemeinsam neue musikalische Brücken zu bauen. Mit dem facettenreichen Programm, das von barocker Vokaltradition bis zu modernen Vocal Groups reicht, hofft das Festival, die musikalische Szene Leipzigs, Sachsens und weit darüber hinaus zu inspirieren und zu vernetzen. Aktuelle Recherchen zeigen, dass Chormusik in Europa gerade einen enormen Wandel erfährt – immer mehr junge Menschen entdecken Singen als Kraftquelle gegen Einsamkeit und gesellschaftliche Spaltung, wie Berichte u.a. der Zeit und der Süddeutschen bestätigen. Auch die Digitalisierung spielt eine Rolle: Plattformen und Apps erleichtern das Üben, Vernetzen und sogar gemeinsames Singen über Ländergrenzen hinweg. Die Corona-Pandemie hat zudem den Wert von Präsenzproben und gemeinschaftlichem Musizieren noch einmal unterstrichen, was viele Chöre jetzt mit neuen kreativen Konzepten aufgreifen (Quelle: [zeit.de](https://www.zeit.de), [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de), [faz.net](https://www.faz.net)).

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