Danko Handricks Prag – sein ganz persönlicher Blick: Die neue #hinREISEND-Reportage des MDR ist online

Magdeburg – In einer ungewöhnlichen Folge des MDR-Reiseformats „#hinREISEND“ wagt Reporterlegende Danko Handrick den Sprung von Mitteldeutschland nach Prag. Der frühere ARD-Korrespondent präsentiert in einem filmischen Spaziergang seine liebsten, oftmals verborgenen Ecken der Stadt – fernab von Hektik und üblichen Sehenswürdigkeiten. Ab sofort zugänglich in der ARD Mediathek, auf dem MDR-YouTube-Kanal und am Samstag, 11. Juli 2026, ab 18:15 Uhr im MDR-Fernsehen.

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Jeder, der je durch Prag getrottet ist, hat vermutlich den ewigen Dreiklang – Burg, Karlsbrücke, Altstadtring – gesehen. Und trotzdem: Was steckt eigentlich hinter dem gängigen Postkartenbild? Was riecht, klingt, schmeckt Prag wirklich, wenn die Touristenhorden weiterziehen oder schlicht ausbleiben? Sieben Jahre lang kannte keiner die versteckten Gassen, die alternativen Musikläden oder die kleinen Kaffeebuden so wie Danko Handrick. Doch nicht alles hat er der Öffentlichkeit preisgegeben – manches wollte er für sich behalten (und manchmal fragt man sich ja wirklich: Teile ich meinen Lieblingsort oder bleibt er mein Geheimnis?). Nun, zum Abschied, lüftet er doch einige Schleier. Man streift mit ihm durch Orte mit Charakter, wo Prag seinen ganz eigenen Rhythmus auslebt: mal sind es Künstlerateliers, die offen für jeden sind (Sprache hin oder her!), mal Treffpunkte wie das Skautský institut, wo Insider-Tipps eher geflüstert als hinausposaunt werden. Nebenbei – ja, am Rande – geraten auch die Veränderungen durch den Tourismus-Boom, kleine Ärgernisse und ein bisschen süffisantes Augenzwinkern in den Fokus, etwa wenn Comedienne Helena Sulcová meint, die alten Klischees von Autoklau und Taxiabzocke seien ein Relikt (solange sie nicht in der Nähe ist, versteht sich). Die Klänge Prags? Musiker Tomáš Dvořák schwärmt von einer Stadt, die ihre Balance zwischen Lebendigkeit und Bodenständigkeit noch nicht verloren hat. Unterm Strich: Es ist eine Reportage über ein Prag, das Freundschaft, Alltag, Kultur und Charme abseits vom Glanz der touristischen Hotspots feiert.

Die neue MDR-Reportage hebt ganz gezielt abseits der klassischen Touristenziele das authentische Prag hervor – eine Stadt, die vielschichtig erlebt werden kann, sofern man bereit ist, hinter die Kulissen zu schauen und sich einzulassen auf das tägliche Leben der Einwohner. Danko Handrick schildert persönliche Begegnungen, Insider-Orte und verrät, warum auch Prag-Kenner nach Jahren noch Neues finden können. Aktuell wird Prag übrigens stärker von Reisenden außerhalb Europas entdeckt, was die lokale Szene einerseits belebt, andererseits die Debatte über den respektvollen Umgang mit Stadt und Menschen wieder anheizt. Parallel spiegelt die Berichterstattung, dass auch andere Metropolen wie Budapest und Wien verstärkt kreative und alternative Stadtführungen anbieten – ein Trend zum bewussten Erleben abseits der Crowd. Kultur und (Sub-)Kultur wachsen in Prag mittlerweile sichtbar zusammen; es finden zunehmend Events statt, die Künstler und Bevölkerung enger vernetzen. Gerade jetzt entstehen ferner neue Diskursräume zur Frage, wie viel Tourismus eine Stadt verträgt und wer entscheidet, was bewahrt werden sollte.

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