Die Linke will die Schufa, Deutschlands bekannteste Wirtschaftsauskunftei, abschaffen und durch eine staatlich kontrollierte Stelle ersetzen. Partei-Chef Van Aken kritisiert vor allem die Intransparenz und die oft willkürlich empfundenen Verfahren der Datenverarbeitung. Das aktuelle BGH-Urteil zur Speicherung von Einträgen hat die Diskussion verschärft, während Verbraucherschützer schon länger Reformen fordern – besonders angesichts immer wieder auftretender Fehler oder unberechtigter Einträge, die das Leben Betroffener massiv beeinträchtigen können. Nach aktuellen Berichten gibt es in der Politik und unter Experten sehr unterschiedliche Meinungen, wie ein solches Auskunftssystem künftig organisiert sein müsste: Datenschutz im Konflikt mit berechtigtem Informationsinteresse zählt zu den größten Knackpunkten. Jüngste Fälle zeigen, dass Schufa-Einträge nicht nur Mietverhältnisse, sondern auch Kredite und selbst alltägliche Verträge massiv beeinflussen können.
18.12.25 12:33 Uhr