Digitale Steuerung von SOLVIS-Wärmepumpen: Mit SPiNE fit für das Netz der Zukunft

SOLVIS setzt gemeinsam mit SPiNE auf eine innovative Lösung: Kunden können ihre Wärmepumpen nun ganz einfach digital netzdienlich steuern und erfüllen damit den § 14a EnWG.

heute 12:46 Uhr | 3 mal gelesen

Wärmepumpen sind in den vergangenen Jahren zum Hoffnungsträger für die Energiewende avanciert – doch technische und regulatorische Hürden haben so manchen Betreiber ins Grübeln gebracht. Seit Jahresbeginn 2024 gibt es mit § 14a EnWG eine Pflicht zur digitalen Steuerung solcher Anlagen, um bei drohender Netzüberlastung gezielt eingreifen zu können. Klar, das klingt erstmal sperrig, aber die Realität ist: Hinter gesetzlichen Vorgaben stecken meist unhandliche Tücke und technische Detailfragen. Viele Hersteller kämpfen mit der Umsetzung und bei den analogen Steuerboxen ist der Sprung in eine wirklich intelligente, feinstufige Steuerbarkeit noch nicht gelungen. SOLVIS und SPiNE haben daher gemeinsam einen Weg gefunden (man könnte fast sagen: den gordischen Knoten zerschlagen), um ihre Wärmepumpen gezielt und digital steuern zu können. Zentral ist dabei der EnergyLink One – das ist eine Art kleiner Netzwerk-„Butler“ im Zählerschrank, der die digital ankommenden EEBUS-Steuersignale aus der Steuerbox nimmt, in den Modbus-TCP-‚Dialekt‘ der SOLVIS-Steuerung übersetzt und danach brav zurückmeldet, was passiert ist. So entfällt für die Nutzer die Notwendigkeit, ihre Anlagen mit aufwendiger Zusatztechnik nachzurüsten oder umständlich zu konfigurieren. Noch interessanter: Das neue System ist bereits ab Werk in den SOLVIS-Anlagen implementiert. Die Fachpartner kümmern sich um Installation und testen auch gleich, ob das gesetzlich geforderte Steuersignal funktioniert. Perspektivisch lässt sich die Lösung auch noch modular ausbauen, etwa um ein Hausenergiemanagement (HEMS) – was zukünftige Kosten und Effizienzsteigerungen für Besitzer so einer Wärmepumpe verspricht. SPiNE betont, dass die Lösung nicht exklusiv für SOLVIS-Kunden gedacht ist. Auch andere Hersteller können, dank EnergyLink One und der EnergyLink-Plattform, auf eine standardisierte, bereits bewährte Infrastruktur zurückgreifen, ohne selbst eine komplett neue Schnittstelle entwickeln zu müssen. Das Ziel: Die Energiewende für jeden Haushalt einfacher und schneller erreichbar machen. Und weil echte Fortschritte immer Teamwork sind, unterstreichen Vertreter beider Unternehmen die vertrauensvolle, pragmatische Zusammenarbeit – und behalten ambitionierte Entwicklungen für die Zukunft im Blick. Nachhaltige Steuerung, weniger Aufwand, mehr Freiheit für die Energiezukunft – das ist, was letztlich zählt. (Für alle, die’s genauer wissen wollen: https://spine.energy und https://solvis.de)

Mit der Einführung der SPiNE-Lösung erfüllen SOLVIS-Wärmepumpen ab sofort die regulatorischen Vorgaben des § 14a EnWG zur netzdienlichen Steuerbarkeit. Die technische Innovation basiert auf einer Edge-Lösung im Zählerschrank, die per EEBUS digitale Netzsignale empfängt und flexibel als Bindeglied zum Heizsystem agiert. Globale Recherchen zeigen: Die verpflichtende Netzsteuerbarkeit sorgt aktuell bundesweit für Unruhe unter Hausbesitzern und Energieversorgern, doch Experten loben modulare Integrations-Ansätze wie bei dieser Kooperation. Fachmedien berichten zudem von der zunehmenden Bedeutung solcher digitalen Schnittstellen zur Konsolidierung dezentraler Energieströme in intelligenten Stromnetzen. Weiterhin gibt es Hinweise, dass viele Versorgungsunternehmen und Gerätehersteller bislang noch mit der konkreten Umsetzung kämpfen, insbesondere weil einfache Plug-and-Play-Lösungen auf Komponentenbasis wie hier eher die Ausnahme darstellen. Inzwischen fordern Branchenverbände eine beschleunigte Standardisierung der Kommunikationsprotokolle zwischen Netzbetreibern, Smart Meter Gateways und Endkundenanlagen. Die neue SOLVIS/SPiNE-Lösung wird daher oft als positives Beispiel für praktikable, zukunftsfeste Integration genannt.

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