Diskussion: Berliner Baumgesetz, Stromausfall und Eisgefahr – berlinbubble lädt ein

Das Forum berlinbubble öffnet Tür und Gesprächspartner für eine offene Debatte rund um das Berliner Baumgesetz, das Sondervermögen für die Infrastruktur – und wie Berlin mit Eis und Stromausfällen kämpft.

heute 12:25 Uhr | 1 mal gelesen

Wer Lust hat, sich mit Themen zu beschäftigen, denen man üblicherweise vielleicht eher mit Schulterzucken begegnet – wie das Baumgesetz oder die Verwendung von Sondermitteln für Infrastruktur – sollte sich den 3. März 2026 vormerken. Von 16 bis 17 Uhr sind Markus Guhl, seines Zeichens Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., und Christoph Meyer, FDP-Landesvorsitzender in Berlin, zum offenen Gespräch eingeladen. Das Ganze wird von Mattias Bannas moderiert, jemand mit etwas trockenem, aber stets pointiertem Stil – ein Mensch, der Debatten nicht nur ins Rollen bringt, sondern auch mal einen Seitenblick auf die Nebenschauplätze wagt: etwa wochenlanges Blitzeis oder drohende Energie-Blackouts. Warum nicht einfach mal zuhören, sich einmischen oder, Hand aufs Herz, einfach die Atmosphäre mitnehmen? Wer teilnehmen will, schreibt eine Mail an bannas@bdwi-online.de. Veranstaltungsort ist das BdB-Büro in der Kleinen Präsidentenstraße 1 nahe Berlins Mitte. Ansprechpartnerin für Presse ist übrigens Jana Zielsdorf (zielsdorf@gruen-ist-leben.de). Es gibt garantiert keine falschen Fragen, höchstens zu wenig frischen Wind in der Debatte.

Die Veranstaltung steht explizit unter dem Eindruck der derzeitigen politischen und klimatischen Herausforderungen: Einerseits wird das Berliner Baumgesetz kontrovers diskutiert, denn Baumerhalt trifft in einer dicht bebauten Stadt auf Bebauungsdruck und Interessenskonflikte. Zudem ist das Infrastruktur-Sondervermögen Thema, dessen Ausschüttung deutschlandweit eine politische Frage zwischen Investition und Haushaltssorgfalt ist – für Berlin geht es um wichtige Weichenstellungen. Schließlich sorgt klimabedingtes Blitzeis in Großstädten zunehmend für logistische und sicherheitsrelevante Herausforderungen; Debatten wie diese reflektieren deshalb aktuelle Fragen der Widerstandsfähigkeit urbaner Räume. Neuere Artikel beleuchten, dass Berlin weiterhin zwischen Ökologie und Wachstum ringt, mit Blick auf baumpolitische Entscheidungen und die Belastbarkeit der Stromnetze im Winter – so wie in den letzten Tagen offene Diskurse zur städtischen Anpassungsfähigkeit geführt wurden. Außerdem wird betont, dass Infrastrukturprojekte und Naturerhalt stärker zusammen gedacht werden müssen, da auch nach dem Sturm in dieser Woche erneut Schwächen sichtbar wurden.

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