Bildung – das für viele so abstrakte Wort – bedeutet letztlich die Basis für ein freies, eigenverantwortliches Leben. Dr. Jens Brandenburg bringt diese Überzeugung nun nicht mehr im Bundestag, sondern als Geschäftsführer des Didacta Verbands ins Spiel. 'Vom Kindergarten bis zur Weiterbildung: Die Bildungswirtschaft spielt überall mit', sagt Brandenburg und betont, dass die aktuellen Umwälzungen auch neue Antworten nötig machen. Wahrscheinlich ein mutiger Schritt, diesen Wandel jetzt anzugehen.
Brandenburg, 40 Jahre jung, war zuvor FDP-Bundestagsabgeordneter und zuletzt Parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium. Dort hatte er u.a. das Sagen bei Bildungspolitik von der Grundschule bis zur Hochschule. Nun will er den Didacta Verband als Wegbereiter und Ideengeber noch sichtbarer machen und setzt auf einen offenen Draht zu Schulen, Politik und Wirtschaft wie auch zu all jenen, die draußen 'an der Front' täglich Bildung leben (oder, ehrlich gesagt, manchmal auch erleiden).
Auch der Präsident des Verbands, Dr. Hans-Joachim Prinz, äußert sich begeistert: Brandenburg wird als Stratege, Netzwerker und Kenner der Bildungsdebatten geschätzt. Sie hoffen gemeinsam, Gewicht und Stimme des Verbands weiter zu stärken. Bleibt spannend, wie sehr neuer Schwung im Verband und vielleicht – man wünscht es sich ja – auch im deutschen Bildungssystem zu spüren sein wird.
Dr. Jens Brandenburg, langjähriger FDP-Politiker und ehemaliger Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, ist seit Mai neuer Geschäftsführer des Didacta Verbands. Brandenburg will mit seiner Expertise und seinem politischen Netzwerk die Rolle des Verbands als Sprachrohr und Impulsgeber für aktuelle Herausforderungen in der Bildungslandschaft stärken. Besonders wichtig ist ihm dabei die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren – von Politik über Wissenschaft bis zu den Praktikern vor Ort. In der aktuellen Debatte um Bildungsreformen betonen Medien wie FAZ und SZ den wachsenden Druck auf Bildungseinrichtungen durch Digitalisierung und Lehrkräftemangel, während der Didacta Verband mit Brandenburg verstärkt für praxisnahe Lösungen und politische Unterstützung eintreten möchte. Zeitgleich ist die Frage nach Bildungsgerechtigkeit und nachhaltigen Zukunftskonzepten in den deutschen Medien weiter präsent.