Es gibt Fußballspiele, die bleiben einfach haften wie nasser Asphalt an alten Schuhen – dieses Match zwischen Österreich und Algerien war so eines. Schon in der ersten halben Stunde machte Arnautovic ernst und schloss eine starke Aktion auf Vorlage von Alaba eiskalt ab. Doch wie das eben so läuft: Ein Fehler an der Eckfahne von Mwene reicht, und Belghali gleicht kurz vor der Pause aus. Echt ärgerlich für Österreich. Nach der Halbzeit setzt Sabitzer stark nach und bringt sein Team erneut in Führung – Laimer serviert, Sabitzer passt, simple Choreo, großer Jubel. Das hält allerdings nicht mal eine Viertelstunde, dann hat Algerien mit Mahrez seinen Moment, nach einem Steilpass von Aouar trifft er zum Ausgleich. In der Nachspielzeit ging es erst so richtig rund: Mahrez brachte Algerien mit seinem zweiten Treffer auf Siegkurs, alles sah nach dem Aus für Österreich aus. Aber Kalajdzic war zur Stelle – in der sechsten Nachspielminute (!) köpfte er nach Vorarbeit von Gregoritsch zum Ausgleich. Die Erleichterung kann man sich vorstellen – bei einer Niederlage wäre alles vorbei gewesen. Nun geht's für die Österreicher weiter gegen Spanien, das wird eine echte Prüfung. Argentinien dagegen ließ im Parallelspiel nichts anbrennen, gewann gegen Jordanien mit 3:1 und bleibt makellos. Kap Verde wartet auf Messi & Co. im Sechzehntelfinale. Für Algerien geht das Abenteuer ebenfalls weiter, obwohl sie 'nur' Dritter wurden – am Freitag steht die Schweiz an. Jordanien bleibt leider auf der Strecke.
Noch immer spricht die Fußballwelt über das verrückte Gruppenspiel zwischen Österreich und Algerien, das alle Erwartungen an Dramatik übertroffen hat. Österreich stand am Rande des Abgrunds, doch in einem letzten Aufbäumen gelang ihnen das rettende Unentschieden – ein Beweis für ihre Moral und ihren Kampfgeist. Auch wenn Argentinien im Parallelspiel souverän blieb, zeigen die Ergebnisse: In der heißen Phase des Turniers sind Überraschungen jederzeit möglich. Recherchen aktueller Nachrichten zeigen, dass Expert:innen dem österreichischen Team zwar Außenseiterchancen gegen Favorit Spanien einräumen, doch ihre Moral nach diesem Thriller gilt als gestärkt. Die internationale Presse lobt vor allem die Teamleistung und sieht in der unermüdlichen Einsatzbereitschaft ein mögliches Plus für die K.o.-Runde. Auffällig bleibt, dass Argentinien zwar durchweg souverän agiert, im Offensivspiel aber noch Reserven erkennen lässt – darauf verweisen mehrere Analysen. Algeriens Weiterkommen als Dritter wird in Nordafrika als große Chance gefeiert, auch wegen Mahrez' starker Vorstellung. Die Berichterstattung aktualisierte sich in den Stunden nach Abpfiff immer wieder, da sich in den letzten Momenten noch alles veränderte.