Kaum zu glauben, aber wahr: Die Millionengewinne beim Eurojackpot 2025 verteilten sich quer durch zwölf europäische Länder – kleine Randnotiz, wirklich leer ging also kaum jemand aus, der mitspielte. 21 Glückspilze knackten im vergangenen Jahr den Hauptgewinn, einige sogar gemeinsam. Besonders kurios: Am 14. November wurde ein außergewöhnlich hoher Gewinn in der dritten Kategorie erzielt – ein Solo-Gewinner aus Baden-Württemberg sackte über eine Million Euro ein, dort, wo sonst gewöhnlich deutlich weniger landet. Solche Ausreißer sind extrem selten und erinnern ein wenig an den Dänemark-Coup von 2022.
Nicht minder spektakulär verlief die Ziehung am 21. November, als gleich fünf deutsche Tipper zusammen den Jackpot mit ca. 33 Millionen Euro füllten – so ein kollektiver Glücksfall kam zuvor erst zwei Mal vor. Die Freitagsziehung brachte insgesamt acht neue Millionäre hervor. Apropos Rekorde: Am 23. September jubelte ein Internet-Spieler aus Nordrhein-Westfalen in der zweiten Gewinnklasse – für ihn regnete es unglaubliche 21,1 Millionen Euro. Ein seltener Ausreißer nach oben.
Insgesamt gab es 2025 sage und schreibe 16 geknackte Jackpots und 21 Hauptgewinner, so viele wie noch nie innerhalb eines Kalenderjahres. Rheinland-Pfalz schnappte sich im Januar einen Landesrekord (80,4 Mio.), Schweden schrieb mit einem dreistelligen Millionenbetrag Geschichte und Baden-Württemberg knackte im Mai sogar die 120-Millionen-Marke – eine neue Bestmarke in Deutschland. Interessanterweise kam es in Sachsen-Anhalt im Juli zu einer deutsch-finnischen Jackpot-Teilung – zeigt mal wieder, wie grenzüberschreitend Glück sein kann.
Von Januar bis Dezember 2025 wurden insgesamt 921 sogenannte Hochgewinne (Beträge ab 100.000 Euro) registriert, davon gingen allein 461 nach Deutschland. NRW bleibt damit weiterhin das Bundesland mit den meisten Glückspilzen (118 Mal stand hier Millionengewinn oder ein sechsstelliger Betrag zu Buche), gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Noch eine (nicht unwichtige) Zahl: Eurojackpot hat seit 2012 satte 17,9 Milliarden Euro Preisgeld ausgeschüttet. Die nächste Chance aufs große Los wartet übrigens bereits am kommenden Dienstag – vielleicht ist diesmal alles anders.
Die Eurojackpot-Bilanz für 2025 liest sich wie ein Märchenbuch für Erwachsene: Zwei Gewinner knackten den Maximalbetrag von 120 Millionen Euro, das gab es bisher nur selten. Insgesamt 63 frische Millionäre und fast 900 Großgewinner (zwischen 100.000 und 999.999 Euro) wurden europaweit verzeichnet. Deutschland bleibt mit Abstand das Gewinnerland Nummer eins – wahrscheinlich auch, weil bei uns besonders viele Menschen regelmäßig mitspielen. 16 Mal wurde der Jackpot geknackt, dabei gingen die Gewinne an zwölf verschiedene Länder. Auffällig: Der Anteil der Hochgewinne in NRW übertrifft wie gewohnt alle anderen Bundesländer und stattliche Summen flossen erstmals oder in Rekordhöhe nach Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und sogar nach Finnland (bei einer außergewöhnlichen Ziehung im Juli). Laut Berichten von deutschen Nachrichtenportalen ist das Interesse am Eurojackpot trotz rückläufiger Gesamtgewinnsumme (knapp 2,3 Milliarden Euro, Vorjahr: 2,6 Mrd.) weiter riesig. Zusätzliche Infos aus aktuellen Medien:
- Es wird vermehrt zur Vorsicht bei unseriösen Lottoangeboten im Internet geraten.
- Die durchschnittliche Gewinnausschüttung pro Ziehung liegt laut offiziellen Angaben bei rund 19,5 Mio. Euro.
- Die Lotterieveranstalter betonen, dass ein Lotto-Gewinn kein Ersatz für einen soliden Finanzplan ist – erstaunlich ehrlich für eine Branche, die sich sonst lieber in positiven Geschichten sonnt.