Forvis Mazars präsentiert neuen Steuerleitfaden für Zentral- und Osteuropa 2026

In Wien hat Forvis Mazars den neuen „Central and Eastern European Tax Guide 2026“ veröffentlicht. Das jährliche Kompendium liefert Einblicke in gesetzliche Steueränderungen und Personalkosten in 25 Ländern Zentral- und Osteuropas sowie Zentralasiens. Die aktuelle Analyse zeigt stärkeren Regulierungsdruck durch steigende Steuersätze, Digitalisierung der Steuerverwaltung und den Start global verbindlicher Mindeststeuersätze.

heute 11:01 Uhr | 2 mal gelesen

Es fällt auf: Die diesjährige Ausgabe des Forvis Mazars CEE Tax Guide lenkt den Fokus auf tiefgreifende Änderungen im Steuerumfeld der Region. 25 Länder kommen unter die Lupe. Wer glaubt, Steuern wären nur lästiges Beiwerk, irrt: Die Steuerlast – zum Beispiel bei der Umsatz- oder Einkommensteuer – steigt vielerorts, was Geschäftsführer ins Schwitzen bringt. Wertvoll, aber nicht überraschend: Die Digitalisierung rollt gnadenlos weiter. E-Rechnungen, digitale oder gar automatisierte Meldungen ans Finanzamt und Echtzeit-Reporting sind keine Science-Fiction mehr, sondern längst Alltag im internationalen Geschäft. Unternehmen werden gezwungen, ihre Prozesse umzustellen – mitunter schmerzlich, aber wer da nicht nachzieht, bleibt zurück. Spannend ist, wie Forvis Mazars die digitale Steuerwelt beschreibt. Es ist fast wie ein digitaler Marathon: Wer nicht mithält, fällt aus dem Rennen. Besonders im Fokus: „Pillar II“ – die globale Mindestbesteuerung. 2026 ist der Startschuss für dieses neue Kapitel. Für internationale Firmen, die in so genannten Steuerparadiesen aktiv sind, wird es richtig kompliziert und aufwendig. Jede größere Unternehmensgruppe, die damit zu tun hat, muss künftig einen strafferen Dokumentations- und Abstimmungsprozess fahren – kein Zuckerschlecken. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben groß. Die immer noch oft hohe Belastung auf Arbeit in einigen Staaten, Unterschiede zwischen Flat Tax und progressiven Steuersystemen, sowie unterschiedlich stark steigende Löhne prägen das Bild – und machen das Thema für Investoren komplexer, als man denkt. Österreich? Ist und bleibt – trotz Investorenfreundlichkeit – teuer. Spitzensteuersatz bis zu 55 %, hohe Lohnnebenkosten und eine Körperschaftsteuer, die sich gewaschen hat. Andererseits bietet Österreich Rechts- und Standortstabilität sowie eine solide Infrastruktur – nicht unwichtig in turbulenten Zeiten. Aber: Unternehmen müssen das große Bild sehen, nicht nur Steuern zahlen, sondern die Komplexität und die Anforderungen an Digitalisierung meistern. Das Fazit des Berichts: Wer investiert, muss in Steuerfragen heute weiterdenken denn je. Es zählen nicht nur Quoten – auch Digitalisierungsgrad, steuerliche Anreize, internationales Regelwerk und eine verlässliche Gesetzeslage sind entscheidend für Standortwahl und Unternehmenserfolg. Ein nüchterner, aber realistischer Blick auf ein Thema, das niemanden wirklich kalt lassen kann.

Mit der Veröffentlichung des CEE Tax Guide 2026 gibt Forvis Mazars ein umfassendes Update zu steuerlichen Trends in 25 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Zentralasiens. Laut der Studie nimmt die steuerliche Belastung durch höhere Steuersätze und zunehmend verpflichtende Digitalisierung spürbar zu; insbesondere Echtzeit-Reporting und E-Invoicing drängen Unternehmen, ihre Strukturen anzupassen (vgl. t3n.de). Gleichzeitig dokumentiert der Bericht erstmals die praktische Einführung der globalen Mindestbesteuerung nach Pillar II, was besonders für multinationale Konzerne in Niedrigsteuerländern erhebliche administrative Herausforderungen bedeutet (vgl. faz.net). Österreich bleibt im internationalen Vergleich stabil, weist aber hohe Steuer- und Arbeitskosten aus; dies erfordert, dass Unternehmen ihre Steuerstrategie nicht mehr ausschließlich an Tarifen, sondern auch an Effizienz der Prozesse und internationalen Vorgaben ausrichten (vgl. sueddeutsche.de).

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