Franziska Brantner: Kein Wechsel ins Ministerium von Baden-Württemberg

Die Grünen-Politikerin Franziska Brantner hat klargestellt, dass sie kein Ministeramt im Landeskabinett unter Cem Özdemir übernehmen möchte – trotz ihrer engen Verbindung zu Baden-Württemberg.

heute 08:42 Uhr | 9 mal gelesen

Wenn man Franziska Brantner zuhört, wird schnell deutlich: Für sie ist Berlin derzeit Lebensmittelpunkt und politischer Aktionsraum. Zwar betont sie ihre Verbundenheit zu 'ihrem' Heidelberg und dem Südwesten insgesamt (wer liebt nicht die sanften Hügel des Landes?), doch ihre politische Agenda sieht sie im Bund. Sie wolle, bekräftigt sie, den frischen Wind aus Baden-Württemberg 'auch im Bund nach vorne' bringen. Und zwar, so lässt sie wissen, mit echtem Engagement. Auf die konkrete Nachfrage – ein Ministerposten im demnächst neu sortierten Stuttgarter Kabinett? 'Ich bleibe in Berlin', sagt sie, gar nicht ausschließend, sondern fast ein wenig mit Augenzwinkern. Schwingt da Erleichterung mit oder das Bewusstsein, im Dschungel der Bundeshauptstadt vielleicht einfach am wichtigsten zu sein? So oder so, Brantner gibt sich kämpferisch: Die Aufgaben in Berlin sind groß, und gerade jetzt – vielleicht will sie zeigen, dass sie nicht wegläuft, sondern im zentralen politischen Getümmel steht. Mal ehrlich: Wer hätte schon gedacht, dass ausgerechnet die Nähe zu Hause der Grund sein könnte, nicht zurückzugehen?

Franziska Brantner, die bekannten Grünen-Politikerin mit südwestdeutschen Wurzeln, erteilt Spekulationen über ein Ministeramt in Baden-Württemberg eine deutliche Absage und unterstreicht ihre Priorität auf der Bundespolitik. Damit stellt sie sich hinter die aktuellen Richtungsentscheidungen ihrer Partei, insbesondere im Zuge der jüngsten Umstrukturierung und personellen Wechsel an der Regierungsspitze in Baden-Württemberg, wo auch Cem Özdemir für Aufmerksamkeit sorgt. Interessanterweise spiegeln sich ihre Aussagen in einer breiteren Dynamik unter den Grünen, die derzeit zwischen regionaler Verankerung und bundespolitischem Einfluss balancieren – teils auch auf der Suche nach neuen Gesichtern für künftige Kabinette. Laut übereinstimmenden Medien aus den vergangenen zwei Tagen bleibt der künftige Kurs für die grüne Führungsspitze weiterhin ein Thema: Während Özdemir in Stuttgart Veränderungen anstößt, zeigen Stimmen aus dem Umfeld, dass die Grünen mit einer bewussteren Aufgabenteilung auf Landes- und Bundesebene reagieren – wobei Brantner offensichtlich ihren Platz gefunden hat. Ergänzend wurde berichtet, dass Brantner die Herausforderungen auf Bundesebene als zentral für die Partei sieht, nicht zuletzt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatten.

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