Viele von uns starten mit verschlafenen Blicken in den Tag – und manchmal bleibt dieser müde Ausdruck einfach haften. Klar, Koffein hilft im Notfall, aber es geht auch sanfter: Curél hat jetzt eine neue Augencreme auf den Markt gebracht, die gerade für empfindliche Hauttypen geeignet sein soll. Die Rezeptur setzt auf hautähnliche Ceramide; sie sollen helfen, die empfindliche Haut rund ums Auge mit Feuchtigkeit satt zu versorgen: Trockenheitsfältchen? Laut Curél bald Vergangenheit.
Was mich nachdenklich macht: In den letzten Jahren hat fast jede Marke Ceramide als das große Ding angepriesen – irgendwie wie das Salz in der Suppe des Hautpflegekosmos. Sie balancieren die Hautbarriere, halten die Zellen zusammen, fast wie der Mörtel im Mauerwerk. Fehlt da was, fühlt sich die Haut spröde an, sie spannt oder reagiert gereizt. Curél will das Thema auf die Spitze treiben: Ihr Pflege-System zielt darauf ab, Ceramide zu schützen, nachzufüllen und sogar die körpereigene Produktion sanft zu unterstützen.
Die Creme ist pH-neutral, ohne Duft- oder Farbstoffe, und setzt auf Biomimetik – ein Begriff, der mittlerweile fast schon selbstverständlich auf jeder zweiten neuen Kosmetik steht. Ab Januar 2026 kann man sich für rund 24 Euro eine Tube in der Apotheke leisten – wobei mich interessiert, wie konsequent der Preis eingehalten wird. Der Hersteller, Kao, hat einen illustren Markenhintergrund mit Labels wie Goldwell, Bioré und Molton Brown. Die Firma arbeitet seit über einem Jahrhundert daran, Kosmetik-Trends zu setzen – und folgt mit der Augenpflege ziemlich deutlich dem Zeitgeist. Ob das wirklich jeder sieht? Für mich bleibt abzuwarten, ob der Glow auch im echten Leben überzeugt oder ob das klassische Kaffeepäuschen seinem Platz noch eine Weile retten konnte…
Bei der neuen Feuchtigkeits-Augencreme von Curél steht die Kombination aus Ceramiden und behutsamer Pflege für empfindliche Haut im Vordergrund – Elemente, die laut aktuellen Hautpflege-Trends branchenweit an Bedeutung gewinnen. Ceramide sind nachgewiesen bedeutsam für eine starke Hautbarriere, weshalb deren gezielte Ergänzung und Unterstützung vor allem für empfindliche Haut empfohlen wird; klinische Studien untermauern diese Wirkung, wobei individuelle Ergebnisse naturgemäß variieren. Das Produkt ist frei von Duftstoffen, dermatologisch getestet und folgt dem Konzept der japanisch inspirierten, mehrschrittigen Hautpflege, ein Ansatz, der aktuell auch in vielen westlichen Ländern zunehmend als Goldstandard diskutiert wird.
Besonders erwähnenswert sind jüngste Erkenntnisse aus Dermatologiekreisen und der Kosmetikbranche, dass multifunktionale Feuchtigkeitsspender wie Ceramide nicht nur für einen kurzfristigen Frische-Effekt sorgen, sondern langfristig zur Hautgesundheit beitragen können. Zusätzlich wurde auf mehreren Beauty-Konferenzen hervorgehoben, dass Produkte mit hautähnlichen Strukturbausteinen – wie sie Curél nutzt – eine bessere Verträglichkeit und Wirkung bei sensibler Haut zeigen. Experten empfehlen jedoch die individuelle Verträglichkeit bei neuen Produkten im Vordergrund zu behalten, da keine Haut wie die andere funktioniert.