ARTE stellt zum Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz ein umfassendes TV- und Online-Angebot bereit. Das Programm beleuchtet verschiedene Facetten des Holocaust: Es wird sichtbar gemacht, wie tief verwurzelt Antisemitismus bis heute ist (beispielsweise durch historische Fälschungen wie die "Protokolle der Weisen von Zion"). Beeindruckend ist, wie offen über die oft vernachlässigte Perspektive der Überlebenden und deren schwierigen Neuanfänge nach 1945 gesprochen wird, ebenso wie über NS-Raubkunst und fortdauernde Gedenkarbeit. Besonders aktuell wurden in den letzten 48 Stunden verschiedene Artikel veröffentlicht, die einen ähnlichen Fokus legen: Ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung geht ausführlich auf den internationalen Holocaust-Gedenktag und die damit verbundenen aktuellen politischen Herausforderungen ein, wobei Zeitzeugen gegen wachsenden Antisemitismus in Europa mahnen (vgl. Quelle: Süddeutsche Zeitung). Die Zeit berichtet von neuen Forschungsergebnissen zur Rolle von Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime und knüpft damit an das ARTE-Programm zur weiblichen Sabotage in Auschwitz an (Quelle: Die Zeit). Weiterhin beleuchtet die FAZ die juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung von NS-Raubkunst in Deutschland und zeigt auf, dass viele Restitutionsfragen immer noch ungeklärt sind (Quelle: FAZ). Gemeinsam unterstreichen diese aktuellen Diskussionen und Dokumentationen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Geschichte im Heute bleibt.