Wenn der Staffelstab in einem Familienunternehmen weitergereicht wird, hängen oft Emotionen in der Luft – ein bisschen Wehmut des Abschieds, gemischt mit Neugier auf Neues. Wolfgang Eichler, der seinen Beiratsposten zugunsten seiner Tochter Anna abgibt, blickt mit spürbarem Stolz zurück: Aus vier Unternehmen wurde eines, igefa SE, und zwar in bewegten Zeiten. Klar, einfach war dieser Prozess nicht – quasi ein Staffellauf mit Stolpersteinen. Die Richtung stimmt inzwischen dank neuem Vorstand und einer Strategie, die Ordnung, Effizienz und kontrolliertes Wachstum verspricht.
Anna Eichler-Schenck kommt nicht als Unbeschriebenes Blatt: Mit Studium und Praxiserfahrung, vor allem im Aufbau sowie der Leitung der Personalabteilung der eigenen Firmengruppe, ist sie im Familienunternehmen nicht nur zuhause, sondern hat auch schon ihre Spuren hinterlassen. Ihre Sicht ist modern, teils fordernd: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Wandel der Arbeitswelt – große Worte, die sie mit Erfahrung füllen will. Gleichzeitig betont sie die Balance zwischen Tradition und dem Mut, Neues zu wagen. Was sie besonders reizt? Die Chance, wieder tiefer in die Unternehmensstrukturen einzutauchen und ihre operative Erfahrung mit strategischem Blick zu verknüpfen.
Der Beirat freut sich auf Annas Impulse und würdigt gleichzeitig die langjährige Handschrift von Wolfgang Eichler. Die Worte von Julia Del Pino Latorre – Vorsitzende der Gremien – stehen dafür: Dank an den Vorgänger und Zuversicht mit der Nachfolgerin. Letztlich bleibt Veränderung das Herzstück eines lebendigen Familienunternehmens.
Der bevorstehende Wechsel im Beirat der igefa SE & Co. KG markiert einen bedeutenden Moment für das Familienunternehmen: Mit Anna Eichler-Schenck übernimmt eine Vertreterin der nächsten Generation, die sowohl akademisch als auch praktisch fest im Unternehmen verankert ist. Ihre geplanten Schwerpunkte – digitale Transformation, Nachhaltigkeit und moderne Arbeitsstrukturen – spiegeln zentrale Herausforderungen aktueller Wirtschaft wider. Die Unternehmenslandschaft ist heute geprägt von disruptiven Märkten und gesellschaftlichem Wandel, wie aktuelle Berichte über ähnliche Transformationsprozesse in deutschen Familienunternehmen zeigen. Auch auf den Websites größerer Tageszeitungen findet man Analysen zur Notwendigkeit von Generationswechseln und zu den Chancen, die neue Führungspersönlichkeiten mit einer Doppelkompetenz aus Tradition und Innovation bieten. Der igefa-Fall steht so für ein zeitgemäßes Umdenken und könnte als Modell für andere Familienunternehmen dienen.
Ergänzende Details aus meiner Recherche:
- Der Wechsel im Beirat steht beispielhaft für die Entwicklung vieler Familienunternehmen nach der Pandemie, in der Nachfolgeplanung hohe Bedeutung bekommen hat.
- Die strategische „Balance“ zwischen Kontinuität und Erneuerung, die Anna Eichler-Schenck betont, gilt als Schlüsselthema in der aktuellen Unternehmensliteratur.
- Wirtschaftsjournalisten berichten verstärkt, dass jüngere Generationen Diversität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit wesentlich stärker priorisieren – und so Unternehmen langfristig resilienter machen.