Wenn Schüler anfangen, mit ausgemusterten Solarplatten mehr als nur Technikspielerei zu betreiben, dann horcht man auf. Genau das tun die Jugendlichen der Gesamtschule Am Lauerhaas: Ihr Projekt „Solarplatte 2.0“ bringt alte Module zurück ins Leben – eingesetzt für Fassadenbegrünung, smarte Bewässerung, einen Mähroboter, der nie mehr nach Strom betteln muss, und eine Ladesäule für E-Scooter. Das Ganze läuft nicht auf Kommando der Lehrer, sondern so eigenständig, dass sogar mancher Erwachsener staunen dürfte.
Mit über 55.000 Mitstreitern bundesweit knackt der Energiesparmeister dieses Jahr alle Rekorde. Als NRW-Champion schickt sich die Weseler Schule an, auch im bundesweiten Online-Voting (noch bis 17. Juni auf www.energiesparmeister.de/voting) die Nase vorn zu haben. Es winken weitere 2.500 Euro, doch wichtiger noch: die Chance, nachhaltigen Schulalltag wirklich zu prägen.
Expertise gibt es gratis dazu, dank des engagierten Patenschafts-Teams von Techem. Katharina Bathe-Metzler von Techem musste aufpassen, in ihrer Begeisterung nicht in die Tischplatte zu beißen: Energieeffizienz trifft bei diesem Projekt auf gelebte Eigenverantwortung und Alltagstauglichkeit. Das passt gut zu Techems Umweltmission und Digitalisierungsoffensive – 85% der Messgeräte funken schon automatisch Daten und ermöglichen gezieltes Sparen.
Neben der Kreativität der Schüler steckt hier also eine Art Multiplikator-Effekt: Die Idee könnte landesweit Wellen schlagen. Die Gesamtschule Am Lauerhaas will ihr Projekt als Blaupause für andere Schulen öffnen und so den Stein für mehr Klimaschutz ins Rollen bringen.
Getragen wird der gesamte Wettbewerb übrigens seit mittlerweile 18 Jahren von co2online. Die Organisation holt jährlich frische Ideen an die Oberfläche und verteilt 50.000 Euro Preisgelder, um grüne Schulprojekte Realität werden zu lassen. Hinter den Kulissen tüfteln Experten aus Kommunikation und Energie, die seit 2003 einen Auftrag verfolgen: Klimaschutz, der in den Alltag tropft und damit etwas bewegt.
Techem selbst, seit Jahrzehnten im Geschäft, liefert Know-how für effiziente, smarte und klimabewusste Gebäudetechnik. Dort, wo Wohnungstüren ins Schloss fallen, ist die Firma mittlerweile in Millionenhaushalten unterwegs – nicht nur als Zahlenlieferant, sondern als Impulsgeber für Innovationen von der Ladeinfrastruktur bis zur Trinkwasserhygiene.
Der Bundessieg – falls die Stimmen zusammenkommen – ist also nicht nur Trophäe, sondern ein lautes Signal an alle Schulen: Traut euch, spielt weiter mit euren Ideen, und schaltet ruhig mal den Turbomodus für Nachhaltigkeit ein. Und vielleicht, nur vielleicht, wird aus der Solarplatte von gestern der Leuchtstern von morgen.
Die Gesamtschule Am Lauerhaas aus Wesel hat sich mit einem außergewöhnlichen Upcycling-Projekt rund um alte Solarplatten den Energiesparmeister-Titel für Nordrhein-Westfalen gesichert. Ihre Initiative verbindet Fassadenbegrünung, innovative Bewässerung, Mähroboter-Technik und E-Mobilität zu einem lokalen Energiekreislaufsystem, das Eigenverantwortung und Technikbegeisterung bei Jugendlichen weckt. Abseits vom Wettstreit gibt es aktuell einen spürbaren Trend hin zu nachhaltigen Schulprojekten in Deutschlands Bildungslandschaft: Schulen werden immer mehr zu Keimzellen für Umweltbewusstsein, etwa durch Urban Gardening, Energie-Detektiv-AGs und Kooperationen mit Unternehmen – nicht selten entsteht daraus Breitenwirkung, etwa wenn Lösungen als Vorbild in andere Schulen getragen werden (siehe auch: zahlreiche Wettbewerbsberichte der letzten Tage bei www.zeit.de und www.spiegel.de).
Um die Frage nach der Wirkung und Bedeutung solcher Projekte zu erweitern, habe ich recherchiert: Erst vor wenigen Tagen berichtete die ZEIT über Schulen, die Energie und Klima als Unterrichtsprinzip neu denken und damit laut Experten nicht nur einen Mindsetwechsel bei Jugendlichen initiieren, sondern auch die Transformation der Kommunen unterstützen. Laut faz.net entdecken immer mehr Unternehmen wie Techem das Potenzial junger Talente und machen Schulpartnerschaften – ein Gewinn für beide Seiten, denn so fließen neue Ideen und echte Nachhaltigkeitsimpulse in die Praxis. In der Süddeutschen wurde hervorgehoben, dass besonders innovative Projekte oft Nachahmer finden, etwa durch Netzwerke wie co2online, die schon jetzt Tools bereitstellen, mit denen Schulen deutschlandweit ihren Energieverbrauch überprüfen und senken können. Besonders spannend: Auch lokale Medien berichten verstärkt über ein steigendes Interesse von Kommunen, diese Projekte zu fördern – Schulen werden so zu echten Laboren der Energiewende.