Anna-Lena von Hodenberg hat die US-Regierung scharf kritisiert und ihr vorgeworfen, durch ein Zusammengehen mit den großen Tech-Plattformen gezielt den Meinungsraum zu dominieren. Anstoß ist eine aktuelle Einreisesperre gegen sie und ihre Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon, die als Antwort auf EU-Strafen gegen Plattformen wie X verstanden wird. In mehreren deutschen Medien wird die Debatte um Plattformregulierung, Informationsfreiheit und staatliche Einflussnahme derzeit intensiv geführt – die Sorge, dass internationale Auseinandersetzungen negative Auswirkungen auf den europäischen Rechtsstaat haben könnten, schwingt dabei mit. Erweiterung durch neue Recherche: In den letzten zwei Tagen wurde das Thema Plattformregulierung und staatliche Einflussnahme auf großen Portalen weiterhin intensiv beleuchtet. In der Frankfurter Rundschau wird ausführlich die Kritik europäischer Digital-Aktivisten an der zunehmenden transatlantischen Spannung zwischen den USA und der EU diskutiert, wobei insbesondere der offene Streit um das Digital-Dienste-Gesetz als Paradebeispiel herangezogen wird. Bei der Zeit ist ein Analyseartikel erschienen, der darauf eingeht, wie Tech-Unternehmen weltweit politische Agenden befördern – im Artikel werden auch Stimmen zitiert, die einen Machtverlust klassischer Kontrollinstanzen befürchten. Und auf DW wird die aktuelle Entwicklung ins größere Bild einer globalen ‚Informations-Ordnung‘ gestellt, wobei Experten vor einem ‚digitalen Kalten Krieg‘ zwischen EU und USA warnen (Quelle: Frankfurter Rundschau, Zeit, DW).
08.01.26 18:31 Uhr