Heilbronner Tech-Start-up OnePlayr überrascht bei Globe Soccer Awards in Dubai

Vom Neckar an den Persischen Golf: Das innovative Start-up OnePlayr aus Heilbronn mischt plötzlich die Elite des Weltfußballs auf und präsentiert sich neben Superstars wie Ronaldo und Mbappé auf der Bühne der Globe Soccer Awards 2025 in Dubai – eine Kulisse, die sonst eher Großkonzernen vorbehalten scheint.

07.01.26 09:16 Uhr | 17 mal gelesen

OnePlayr, eine digitale Fußballplattform aus der Region Heilbronn/Heidelberg, sorgte jüngst bei den prestigeträchtigen Globe Soccer Awards in Dubai für einen echten Paukenschlag. Vor einem Publikum, das mit den größten Namen des internationalen Fußballs (beispielsweise Cristiano Ronaldo, Kylian Mbappé oder Paul Pogba) gespickt war und einem riesigen TV- und Social-Media-Publikum aus über 40 Ländern, wurde das Start-up nicht nur sichtbar platziert, sondern durfte sogar einen der drei wichtigsten Preise des Abends – den Award 'Bestes Team der Welt', vergeben an Paris Saint-Germain (PSG) – offiziell überreichen. Kein alltägliches Bild: Eine noch junge Sport-Community-App, entstanden in Deutschland, steht auf einer Bühne, auf der sonst Millionen-Deals und mächtige Traditionsklubs zu Hause sind. Der schnelle Aufstieg von OnePlayr hat zunächst viele überrascht. Innerhalb weniger Monate konnte die Plattform über 200.000 Downloads und mehr als 100.000 aktive Nutzer verzeichnen. Was dabei besonders ins Auge fällt: OnePlayr zielt nicht auf Spitzenclubs, sondern vor allem auf den breiten, oft unsichtbaren Unterbau des Fußballuniversums. Mit einem Mix aus Kurzvideos, Challenges und modernsten Web3-Features sollen – so das Versprechen von Gründer Fabio Murolo – Talente, Fans und lokale Vereine erstmals echte weltweite Sichtbarkeit erhalten, neue Gemeinschaften formen und dabei sogar wirtschaftliche Chancen entdecken. Interessant ist: Neben Ruhm und Glanz der Gala in Dubai stehen auch handfeste Expansionspläne an. Im Hintergrund läuft die Seed-Runde, um weiteres internationales Wachstum zu ermöglichen. Das nächste große Kapitel für OnePlayr ist bereits skizziert: 2026 soll ein eigener Token, basierend auf Blockchaintechnologie, eingeführt werden – damit könnten digitale Güter, Fan-Belohnungen und neue Einnahmemöglichkeiten im Amateur- und Breitensport entstehen. Ob das ein nachhaltiges Modell für eine Sportwelt im Wandel ist? Gut möglich, aber wie bei jeder digitalen Vision bleibt Skepsis erlaubt. Fest steht: Ein ehemals regionales Start-up schickt sich an, eine globale Sportcommunity grundlegend umzukrempeln – und das ist in der aktuell etwas festgefahrenen Fußballwelt, ehrlich gesagt, eine erfrischende Abwechslung.

OnePlayr aus Heilbronn hat innerhalb kürzester Zeit nicht nur eine beachtliche Nutzerbasis aufgebaut, sondern sich auch überraschend prominent bei den Globe Soccer Awards in Dubai positioniert, indem sie als Partner auftraten und einen Hauptpreis verliehen. Das Start-up will mit seiner Plattform den Amateurfußball mithilfe von Social-Video-Formaten, interaktiven Community-Funktionen und Blockchain-Technologien global sichtbarer machen und neue Monetarisierungswege erschließen. Im weiteren Verlauf plant OnePlayr eine Seed-Finanzierungsrunde zur internationalen Expansion sowie die Einführung eines eigenen Tokens ab 2026, um die digitale Transformation des Breitensports noch stärker voranzutreiben. Aus aktueller Online-Recherche: • Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung entwickelt sich die Verbindung von Fußball und digitalen Plattformen weiter: Große Clubs experimentieren mit Fan-Tokens und NFTs, stoßen dabei aber auch auf Skepsis der Anhänger, insbesondere in Bezug auf Kommerzialisierung und Zugang zu exklusiven Rechten. Der Erfolg von Modellen aus dem Amateurbereich wie OnePlayr könnte Maßstäbe für einen menschenzentrierten, weniger elitär geprägten Zugang setzen. (Quelle: Süddeutsche Zeitung). • Die Frankfurter Allgemeine berichtet, dass die internationale Fußballindustrie verstärkt nach digitalen Innovationen sucht, um Community-Bindung zu erhöhen und neue Einnahmequellen zu erschließen – von Apps über virtuelle Veranstaltungen bis hin zu Blockchain-basierten Lösungen. Der Vorstoß von Start-ups wie OnePlayr wird als ein Indiz für die erweiterte Rolle digitaler Akteure im Sport gesehen, insbesondere dort, wo Vereinsleben und Fanpartizipation bisher wenig sichtbar waren. (Quelle: FAZ). • Den jüngsten Artikeln auf taz.de zufolge stoßen gerade junge Unternehmen aus Deutschland immer öfter in internationale Sportmärkte vor: Häufig bringen sie frische, community-getriebene Ansätze ins Spiel – die von etablierten Institutionen zwar kritisch beäugt, zugleich aber auch als Innovationsmotor wahrgenommen werden. Die Debatte, ob solche Entwicklungen den Breitensport demokratisieren oder weiter fragmentieren, bleibt jedoch offen. (Quelle: taz).

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