Infineon wird Teil des NVIDIA MGX™-Ökosystems – Neuer Schwung für Energieversorgung der nächsten KI-Rechnergeneration
München – Die Infineon Technologies AG, ein Top-Hersteller für Power- und IoT-Halbleiter, schließt sich dem NVIDIA MGX™ AI Factory Ecosystem an. Ziel ist es, gemeinsam die Versorgung von Rechenzentren, die KI antreiben, grundlegend neu zu denken. Mit Infineons Power-Lösungen und NVIDIAs 800-Volt-Gleichspannungsarchitektur entsteht eine offene, flexible Blaupause für KI-Server-Racks mit Rekord-Leistungsdichte und Zukunftspotenzial.
heute 04:36 Uhr | 3 mal gelesen
Adam White, Chef für Power & Sensor Systems bei Infineon, bringt es auf den Punkt: Die Entwicklung von immer komplexeren KI-Modellen stellt die Rechenzentren vor eine echte Herausforderung – nämlich, wie sie ohne mehr Stromverbrauch deutlich mehr Leistung erzielen können. Infineon will dieses „Energie-Dilemma“ mitgestalten. Die eigenen Kompetenzen – von Silizium über Siliziumkarbid bis Galliumnitrid als Halbleitermaterial – werden direkt in die Stromversorgungsarchitektur eingebracht. Laut Infineon bringen dabei besonders die GaN-Technologie und die firmeneigene SiC-JFET-Lösung neue Spielräume für Kompaktheit, Schutz und Hot-Swap-Fähigkeiten direkt auf den Serverboards. Was diese 800-VDC-Infrastruktur bedeutet? Vereinfacht gesagt, können Server direkt hohe Gleichspannung bekommen, die dann je nach Bedarf auf verschiedene Spannungsebenen (50V, 12V, 6V usw.) gewandelt wird – das spart Stufen, macht effizienter und räumt mit alten Infrastrukturkomplexitäten auf. Das Unternehmen sieht den eigenen Beitrag als einen entscheidenden Schritt, der nicht nur die heutige KI-Infrastruktur wappnet, sondern auch kommende Anforderungen schneller adressieren wird. Kurz gesagt: Mit Infineon und NVIDIA entsteht jetzt ein offenes Power-Management-Fundament, das bestehende Technik schützt und fit macht für noch gewaltigere KI-Lasten. Ein schöner Nebeneffekt – die CO2-Bilanz dürfte durch effizientere Stromnutzung auch profitieren. Fun Fact am Rand: Infineon beschäftigt mittlerweile rund 57.000 Mitarbeitende weltweit und setzt gut 14,7 Milliarden Euro um.
Infineon und NVIDIA bündeln ihre Kräfte, um die Energieversorgung für KI-Rechenzentren mit neuen 800-VDC-Stromversorgungsarchitekturen effizienter, modularer und skalierbarer zu machen. Das Ziel ist, Rechenleistung explosionsartig zu erhöhen, ohne den Strombedarf aus dem Ruder laufen zu lassen – dafür setzt Infineon unter anderem auf modernste Halbleiter wie GaN und SiC, die inzwischen praktisch als Synonym für Hochleistung und Kompaktheit gelten. Interessanterweise stößt dieses Thema in der Technikpresse aktuell auf viel Resonanz: Die Debatte dreht sich nicht nur um Tempo und Effizienz, sondern auch um Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit für Europa und neue Standards im Rechenzentrumsbereich:
- So schreibt "The Local" über den rasanten Bedarf und steigenden Stromhunger der europäischen KI-Industrie und wendet sich dabei kritisch der Frage zu, wie Länder wie Deutschland und Frankreich infrastrukturell und regulatorisch hinterherkommen (Quelle: [The Local Germany](https://www.thelocal.de)).
- Laut „FAZ“ stehen viele Großprojekte für Rechenzentren an, die Stromversorgungsnetze an ihre Grenzen bringen könnten, während Unternehmen wie Infineon durch Innovationen für eine gewisse Entspannung sorgen könnten (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)).
- „Spiegel“ berichtet von akuten Herausforderungen durch steigenden Stromverbrauch und widerstreitende Ziele zwischen Digitalisierung und ökologischer Transformation – und stellt neue Halbleitertechnologien als möglichen Ausweg dar (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de)).