Es war so ein Tag, der vermutlich für viele der jungen Leute eine kleine Heldengeschichte werden könnte. Die CC Real GmbH, die sich mit Herzblut und Strategie um die MILLENNIUM City kümmert, rollt den roten Teppich zum Junior Company Day aus – und das bereits zum zweiten Mal. 21. Februar 2026, ein Samstag mit Kaufhaus-Trubel, aber auch mit Ideen, die plötzlich durch die Luft tanzen. Schüler:innen, die eigentlich nicht selten noch den Reissverschluss an der Jacke suchen, haben sich über Monate in das Abenteuer 'Mini-Unternehmen' gestürzt. Mit Schwung und – ja, auch Schweiß – haben sie echte (nicht fiktive!) Unternehmen gebaut.
Das Motto? 'Wenn dich innovative Geschäftsideen anlachen.' Und tatsächlich, diese Projekte, die sie an jenem Tag präsentieren, sind mehr als nur stille Wünsche im Hinterstübchen. Von der ersten Spinnerei bis zur buchhalterischen Realität: Alles dabei. Besucher dürfen gespannt sein, was am Ende aus grünen Ideen, handfestem Basteltrieb oder digitalen Visionen wurde. Hingehen? Freier Eintritt. Wer ein bisschen Mut zur Neugier hat – nicht verpassen.
Matthias Franta, der Center Manager mit viel Sinn für Aufbruchsstimmung, freut sich nicht bloß auf schlaue Köpfe, sondern auf die Energie, die solche Gelegenheiten freisetzen. Und wenn man ehrlich ist, tut ein bisschen jugendlicher Unternehmergeist auch einem alten Einkaufszentrum gut. Es gibt Raum für Kreativität – das zeigen die bunten Stände, die Gespräche, die leuchtenden Augen. Firmen zum Anfassen, echtes Feedback, echte (kleine) Risiken.
Bereits zum zweiten Mal wird so das Wirtschaften zum Spielfeld für morgen gestaltet: ausprobieren, verkaufen, (vielleicht) scheitern, wieder aufstehen. Vor allem aber reinschnuppern in eine Welt, die außerhalb des Stundenplans so viel mehr zu bieten hat. Und irgendwie kann man den Stolz der Veranstalter, wie etwa Tarek Faraj-Allah von Junior Achievement Austria, durchaus nachvollziehen. Wer den Mut hat, sich vor die Besucher zu stellen und für seine Idee zu kämpfen, hat eigentlich schon Halbzeit gewonnen.
Unterstützt von Junior Achievement Austria, einer Truppe, die sich der ökonomischen Bildung verschrieben hat, wachsen hier Kompetenzen, für die es eigentlich kaum Noten, aber viel Respekt braucht.
Und übrigens, kurz gemerkt: Am 13. bis 15. März 2026 geht es mit dem Junior Achievement Austria Marketplace gleich weiter – 50 Teams aus Österreich und halb Europa, die das Einkaufszentrum in ein wuselndes Ideenlabor verwandeln. Da wird präsentiert, gepitcht, verkauft und wieder dazugelernt. Für Gäste, die mal andere Produkte als den üblichen Einheitsbrei erleben wollen, ein Muss.
Der Junior Company Day, ein Versprechen – für junge Köpfe, für neugierige Hände, gegen die Angst vorm eigenen Scheitern. Am Ende ist es vielleicht genau dieser Tag, der Wirtschaft nicht zur trockenen Theorie, sondern zur lebendigen Erfahrung werden lässt. Klingt nach Euphorie? Ist es irgendwie auch.
Der Junior Company Day 2026 in der Wiener MILLENNIUM City bietet Jugendlichen die Gelegenheit, ihre selbst gegründeten Schülerunternehmen und ihre Ideen einem breiten Publikum zu präsentieren. Der Event schenkt jungen Menschen einen authentischen Einblick in die Welt des Unternehmertums und ermöglicht direkten Austausch mit Kunden – ein Angebot, das nicht nur Mut macht, sondern auch Selbstbewusstsein und wirtschaftliches Know-how fördert. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Spin-off-Event 'Marketplace', bei dem rund 50 Teams (national und international) ihre Konzepte mehreren tausend Besucher:innen vorstellen und sich in echter Marktsituation messen. Junior Achievement Austria wurde 1995 gegründet und betreut jährlich etwa 8.000 Schülerinnen und Schüler in Österreich mit Programmen zur Wirtschaftskompetenz (Quelle: junior.cc). Laut aktuellem Artikel der Wiener Zeitung ist das Interesse an unternehmerischer Bildung in Österreich zuletzt signifikant gestiegen, vor allem im urbanen Raum. Durch Initiativen wie den Junior Company Day werden Innovationsfreude und praxisnahe Ausbildung gestärkt (Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000220460). Parallel dazu berichten Branchenverbände und Medien immer wieder von der wachsenden Bedeutung außerschulischer Lernsettings für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen (Quelle: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer-als-marktplatz-wirtschaft-lernen-11430267.html).
Ergänzend dazu ist die Integration von nachhaltigen Konzepten hervorzuheben: Viele Schülerfirmen legen laut Studien zunehmend Wert auf Umweltaspekte und soziale Verantwortung, auch in Österreichs Innovationslandschaft spiegelt sich dieser Trend wider. Die Kooperation mit internationalen Teams im Marketplace unterstreicht zudem das gemeinsame europäische Anliegen, junge Wirtschaftsakteure zu fördern und zu vernetzen.