Marco Chwalek berichtet: Neue Dinge anschaffen, gebraucht Verkauftes loswerden – das eine schließt das andere meist nicht aus. Wer darüber hinaus Wert auf Nachhaltigkeit legt, hat mit dem Weiterverkauf echter Gebrauchsgüter wie Kinderwaren doppelten Gewinn. Ali Roodsari, Experte der "Apotheken Umschau ELTERN", kennt die besten Tipps: Auf den einschlägigen Internetportalen gehen vor allem Markenkleidung, Möbel wie Hochstühle oder Wickeltische sowie beliebtes Spielzeug – Lego, Playmobil, Barbie und Co. – erstaunlich gut weg. Auch ausrangierte Kinderwagen oder Dreiräder finden hier flotten Absatz.
Wichtig beim Anbieten: Die Beschreibung sollte ehrlich und detailliert ausfallen, rät Roodsari. Defekte, fehlende Teile oder andere Mängel nicht verschweigen, sondern offen benennen – sonst gibt’s Nachfragen oder Ärger im Nachhinein. Gerade bei Möbeln ist nachmessen Pflicht – Maße angeben spart viele Rückfragen. Vor dem Verkauf Kleidung reinigen, vorhandene Flecken fotografieren und alles transparent machen, erhöht die Chance auf zufriedene Käufer.
Aber: Nicht jedes Teil eignet sich für die große Online-Bühne. Auf Flohmärkten lassen sich besonders Basarbummelnde locken, wenn alles ordentlich und sortiert präsentiert wird. Also, Hosen und Oberteile trennen, nach Größen stapeln, Kleider und Jacken hübsch an die Stange hängen. Tipp: Eine separates Kistchen mit "1 Euro"-Artikeln oder sogar eine mit "Zu verschenken" sorgt für neugierige Blicke und macht den Stand noch sympathischer. Und: Immer ein bisschen Verhandlungsspielraum einkalkulieren, oft wird um den Preis gefeilscht – lieber etwas höher ansetzen.
Wer noch mehr Wissenswertes rund um Gesundheit & Familie sucht, sieht am besten mal bei der Apotheken Umschau vorbei.
Eltern stehen ständig vor der Herausforderung, kaum getragene Kinderkleidung und Spielzeug sinnvoll weiterzugeben – ob aus Platzmangel oder dem Wunsch nach nachhaltigem Konsum heraus. Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen, Vinted oder lokale Facebook-Gruppen bieten eine bequeme Möglichkeit, insbesondere Markenware und größere Gegenstände wie Kinderwägen zu verkaufen; wichtig sind dabei ehrliche Angaben über Zustand und eventuelle Mängel sowie ansprechende Fotos. Flohmärkte bleiben trotz Digitalboom beliebt, weil sich dort vor allem günstige Alltagskleidung und Kleinteile unkompliziert an den Mann bringen lassen – vorausgesetzt, alles ist ordentlich sortiert und etwas Handlungsspielraum beim Preis eingeplant.
Laut aktuellen Berichten der Süddeutschen Zeitung legen in Deutschland immer mehr Eltern Wert auf Secondhand-Angebote, nicht zuletzt, um Umwelt und Geldbeutel zu schonen (Quelle: https://www.sueddeutsche.de). Auch The Local Germany hebt hervor, dass Secondhand-Märkte und digitale Plattformen angesichts steigender Lebenshaltungskosten enorm an Bedeutung gewinnen (Quelle: https://www.thelocal.de). Zuletzt berichtet Zeit Online, dass viele Städte mittlerweile eigene, regelmäßig stattfindende Kinderflohmärkte organisieren, um den Austausch gebrauchter Kindersachen noch einfacher zu machen (Quelle: https://www.zeit.de).