Die Initiative wird von der TU Dortmund gesteuert, gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Essen – die dortige Abteilung für Naturheilkunde und Planetare Gesundheit sowie das KI-Institut in der Medizin sind eingebunden. Mit dabei als Praxisprofi: Klüh Catering. Sie werden hier nicht etwa nur als Dienstleister aufgeführt, sondern dürfen wirklich gestalten und ihre umfangreiche Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten Gemeinschaftsverpflegung mit einbringen. Ziel? Das Uniklinikum Essen klimaneutral in Sachen Essen aufstellen, und das bis zum Jahr 2027 – nicht ohne Stolz erhofft man sich eine Rolle als Vorbildklinik. Dazu gehören: Anpassungen nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), gezielte Reduzierung der Lebensmittelreste um die Hälfte, intelligente Prävention von Mangelernährung per Patient:innen-orientierter Erfassung und ein regional verankertes Lieferantennetzwerk.
Ein kunterbuntes Team aus Medizin, Ernährungswissenschaft, KI- und Gastro-Spezis tüftelt an alltagstauglichen, pflanzlichen und sensorisch stimmigen Speisekonzepten. Da wird getüftelt, wie Tellerreste per KI erfasst und ausgewertet werden können, um künftig Fehl- und Überversorgung zu umgehen – ein bisschen wie in einer Detektiv-Geschichte, nur mit Bohnen und Brokkoli statt Spuren im Sand. Außerdem kommen Nudging-Methoden und Gamification in die Kantine: Wie kann man spielerisch eine bessere Essensauswahl schmackhaft machen? Die Ergebnisse bündeln die Partner dann in evidenzbasierten Leitlinien – auch andere Krankenhäuser sollen vom Wissen profitieren.
Thorsten Greth, Geschäftsführer bei Klüh Catering, bringt es auf den Punkt: "Unsere Strategie ist grün, und Krankenhausküchen sind ein besonders herausforderndes aber wichtiges Feld." Die Zusammenarbeit zeige, wie durch Bündelung von Kräften Kreativität und Umsetzbarkeit zusammenfinden können – und, dass Nachhaltigkeit und ein pragmatischer Alltag kein Widerspruch sein müssen.
Wer Klüh kennt, weiß: Das Unternehmen spinnt diese Idee schon länger weiter, es ist etwa Mitglied in der "Allianz für verantwortungsvolle Esskultur". Mit dem Green Hospital Food-Projekt wollen sie diese Linie vertiefen und zeigen, wie Ernährungskonzepte nicht nur auf dem Papier, sondern im realen Klinikbetrieb funktionieren können.
Ein kurzer Blick hinter die Kulissen: Seit über 30 Jahren versorgt Klüh Catering nicht nur Krankenhäuser, sondern kümmert sich in ganz unterschiedlichen Kontexten um gesunde Verpflegung. Die Klüh-Gruppe insgesamt ist ein echtes Düsseldorfer Traditionsunternehmen und Multiservice-Riese mit heute mehr als 46.000 Mitarbeitern in mehreren Ländern – von Catering über Reinigung bis Flughafenservice ist alles dabei. Weitere Details, Kontakt und Zahlen zur Firmengeschichte gibt’s wie immer auf www.klueh.de.
Presseanfragen? Einfach an Julian Kerkhoff: j.kerkhoff@klueh.de
Das Vorhaben 'Green Hospital Food' vereint Wissenschaft, Technik und Catering-Praxis, um nachhaltige Klinikverpflegung praxisnah zu gestalten. Besonders im Fokus steht die Reduzierung von Lebensmittelabfällen – ein Thema, das aktuell bundesweit an Fahrt aufnimmt, nicht zuletzt weil Krankenhäuser als Großverbraucher eine immense Hebelwirkung haben. Das deutsche Gesundheitswesen, so zeigen aktuelle Berichte etwa im Spiegel und auf Zeit Online, diskutiert derzeit intensiv, wie Kliniken klimafreundlicher werden können: Von der CO2-Bilanz von Lebensmitteln bis hin zu regionalen Wirtschaftskreisläufen gibt es noch viele Stellschrauben, an denen Projekte wie dieses schrauben müssen. Ebenso hat die Süddeutsche Zeitung jüngst herausgestellt, dass der demografische Wandel und steigende Krankenzahlen mehr denn je nach effizienten, dabei ökologisch und sozial tragfähigen Ernährungslösungen verlangen. Beim Projekt kommt der Einsatz Künstlicher Intelligenz beim Monitoring und bei der Optimierung von Speiseresten als besonders innovativ heraus – das ist in diesem Bereich ungewöhnlich und könnte zum Impulsgeber für andere Häuser werden. Die Leitlinien, die entstehen sollen, könnten in den nächsten Jahren, gerade angesichts des politischen und gesellschaftlichen Drucks, breite Wirkung in der Kliniklandschaft entfalten.