Koalitions-Taskforce richtet Fokus auf steigende Lebensmittelpreise

Was ursprünglich als Reaktion auf explodierende Spritpreise gedacht war, soll nun auch beim Thema Lebensmittel greifen: Die gemeinsame Taskforce von Union und SPD will sich verstärkt um die Preisspirale an den Supermarktkassen kümmern, die nicht zuletzt durch die Auswirkungen des Nahost-Konflikts angeheizt wird.

heute 00:59 Uhr | 1 mal gelesen

Der SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher zweifelt nicht länger daran, dass der anhaltende Konflikt im Nahen Osten direkte Folgen bis in die Supermärkte nach Deutschland trägt. "Jeden Tag wird klarer, dass der Krieg in Iran keinen schnellen Ausgang hat", äußerte er gegenüber der 'Rheinischen Post'. Als eine der nächsten Konsequenzen drohen nicht nur teurere Logistik und Düngerpreise, sondern ganz konkret: Essen wird für viele Menschen noch unbezahlbarer werden. Deshalb, so Limbacher, wird die Taskforce aus Koalitionsfraktionen kommende Woche über Maßnahmen nachdenken, die den Preisanstieg zumindest abbremsen oder – wie er sagt – 'urplötzlich dämpfen' könnten. Er bringt dazu ein Soforthilfeprogramm für inländische Düngerhersteller und steuerliche Entlastungen beim Einkauf von Lebensmitteln ins Spiel. Seine Kernbotschaft: "Inflation trifft vor allem normale Leute, solche wie wir. Wir müssen jetzt handeln und die Bevölkerung schützen."

Die angespannte Weltlage, insbesondere der Nahost-Krieg, lässt Lebensmittelpreise in Deutschland weiter steigen, da Kosten für Dünger und Transport durch Verwerfungen auf den Weltmärkten zunehmen. SPD-Politiker Esra Limbacher fordert deshalb schnelle staatliche Reaktionen – von Subventionen für heimische Produzenten bis zu Steuererleichterungen für Konsumenten. Viele Medien berichten, dass niedrige und mittlere Einkommen angesichts der Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln bereits mit massiven finanziellen Einbußen zu kämpfen haben. Neue Recherchen zeigen, dass Deutschland besonders auf Importe angewiesen ist und derzeit auch die Situation bei landwirtschaftlichen Betrieben zunehmend kritisch wird; etwa, weil gleichzeitig Unterstützung für umweltfreundlichen Dünger fehlt und logistische Ketten aus dem Takt geraten. Limbacher betont, ohne rasches Handeln könnte die Teuerungswelle Teile der Gesellschaft noch stärker belasten.

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