Die Umsätze im deutschen Dienstleistungssektor sind im November 2025 leicht gesunken, wobei vor allem wirtschaftsnahe Dienstleistungen und das Immobiliengeschäft unter Druck geraten sind. Gleichzeitig hält sich die Entwicklung im Jahresvergleich positiv, was vermutlich auch an der anhaltenden Nachfrage in Teilbereichen wie IT und Kommunikation liegt. Derzeit blicken viele Unternehmen dennoch mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, denn Unsicherheiten etwa durch geopolitische Entwicklungen, Fachkräftemangel oder eine insgesamt gedämpfte Investitionsbereitschaft machen Prognosen schwierig. Laut taz wächst die Sorge über stagnierende Unternehmensinvestitionen in Deutschland durch schwächelnde Dienstleistungsbereiche, während die FAZ berichtet, dass die schleppende Nachfrage nach wirtschaftsnahen Dienstleistungen vor allem kleinere Betriebe stark belastet. Nach Informationen von Spiegel.de legt der Gesamtmarkt zwar leicht zu, viele Unternehmen klagen jedoch über steigende Kosten und fehlende Planungssicherheit. Außerdem sind die Auftragsbücher vieler Dienstleister weniger prall gefüllt als noch vor einigen Monaten, eine Entwicklung, die Experten mit Unsicherheiten hinsichtlich der Zinsentwicklung und internationalen Lieferketten in Zusammenhang bringen.