Vergleicht man die großen Lebensmittelhändler in Europa, fällt eines auf: Lidl hält sich in Deutschland weiterhin konsequent an der Spitze, wenn es um nachhaltige Unternehmenspolitik geht. Die sogenannte ‚Superlist Umwelt Europa – Deutschland‘, die von unabhängigen Organisationen wie Questionmark, WWF Niederlande, Madre Brava und ProVeg International getragen wird, setzt dabei neue Maßstäbe für Transparenz und Vergleichbarkeit. Besonders hervorzuheben ist Lidls Initiative für eine ausgewogenere Proteinversorgung: Der Händler hat sich das Ziel gesetzt, den aktuellen Anteil von etwa elf Prozent pflanzenbasierter Proteine bis 2030 fast zu verdoppeln – und lässt sein Sortiment alljährlich nach WWF-Vorgaben überprüfen und offenlegen. Für diese Vorgehensweise erhält Lidl die Maximalpunktzahl innerhalb Deutschlands.
Auch bei der Klimaschutzstrategie lässt Lidl kaum Fragen offen. Bis 2034 will das Unternehmen seine sogenannten FLAG-Emissionen – das sind klimabelastende Gase, die bei Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Landnutzung entstehen – um über 42 Prozent reduzieren. Damit stellt sich Lidl in eine Reihe mit führenden Zielen des Pariser Klimaabkommens. Praktische Maßnahmen? Unter anderem werden Erzeuger von Eigenmarken für nachhaltigere Produktionsmethoden gezielt finanziell unterstützt. Schritt für Schritt arbeitet Lidl auf Netto-Null bis spätestens 2050 hin.
Interessant ist, wie offen Lidl über seine gesamten Emissionen berichtet. Statt nur über den Daumen zu peilen, gibt es jeweils jährliche, differenzierte Angaben zur betrieblichen Klimabelastung und zu indirekten Emissionen, und sogar eine Aufschlüsselung nach Produktgruppen – vom Fleisch über Fisch bis zu Obst und Gemüse. Christof Graf, Einkaufsleiter bei Lidl, sieht den wiederholten Erfolg klar in den eigenen Innovationen und dem festen Willen zum Wandel begründet. Luzides Fazit: Lidl macht vor, dass günstige Preise und Umweltbewusstsein kein Widerspruch sein müssen.
Lidl hat sich im deutschen Ranking der ‚Superlist Umwelt Europa‘ erneut als Vorbild bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit behauptet, vor allem dank seiner transparenten Klimapolitik und gezielten Förderung pflanzenbasierter Proteine. Das Unternehmen setzt auf innovative Methoden zur Emissionsreduktion entlang der Lieferkette, unterstützt landwirtschaftliche Partner bei nachhaltigen Maßnahmen und stellt seine Fortschritte regelmäßig und nachvollziehbar offen. Neuere Berichte sehen Lidl dabei in der deutschen Einzelhandelslandschaft als Schrittmacher, der beweist, dass Nachhaltigkeit und niedrige Preise Hand in Hand gehen können. Aktuelle Nachrichten bestätigen, dass auch andere große Discounter und Supermärkte ähnliche Strategien prüfen oder bereits nachziehen, wobei es immer wieder Kritik an der tatsächlichen Umsetzungstiefe gibt.