Macron feiert Vorwerks Meilenstein: Zwei Millionen Thermomix aus deutsch-französischer Kooperation

Wuppertal/Donnemain-Saint-Mamès – Der Besuch von Präsident Macron im neuen Thermomix-Werk markiert Vorwerks Bekenntnis zu grenzüberschreitender Innovation und hebt den Ausbau europäischer Fertigung hervor.

heute 15:46 Uhr | 5 mal gelesen

Emmanuel Macron, französischer Staatschef mit Faible für Industrie und Innovation, schlenderte heute höchstpersönlich durch das funkelnagelneue Vorwerk-Werk in Donnemain-Saint-Mamès. Das Spektakel hatte einen besonderen Anlass: der zweimillionste Thermomix® rollte aus dem Herzstück europäischen Maschinenbaus – produziert im deutsch-französischen Schulterschluss. Macron, sonst nicht bekannt für Küchenbegeisterung, lobte die Allianz von kreativen Köpfen und Fertigungspräzision. Er sprach von Hoffnung für Europas Konkurrenzfähigkeit—und traf dabei einen Nerv, gerade jetzt, wo es um viel mehr als glänzende Küchengeräte geht. Die Investitionen sind beachtlich: 70 Millionen Euro für den Standort Donnemain, 60 Millionen für Cloyes-sur-le-Loir, beides verschränkt mit dem Stammwerk in Wuppertal. Dr. Thomas Rodemann, Vorwerks COO, ließ bei der Führung durch die heiligen Produktionshallen keinen Zweifel daran: Projekte wie dieses leben von Vertrauen und Pragmatismus aller Seiten. "Solche Zusammenarbeit ist selten, oft nervenzehrend, aber lohnend", sagt er. Der Launch des Thermomix® TM7 im Jahr 2025 ist ein echtes Brett – über 1,4 Millionen Einheiten weltweit, davon allein eine Million in der neuesten Version. Die Sparte "Culinary" (in der auch Cookidoo® und Bimby® stecken) bringt mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes, was zeigt, dass man in Wuppertal und Donnemain nicht nur auf Technik, sondern auf Menschen und Community setzt. Kein abgehobener Marketingzauber, sondern Mundpropaganda, begeistert weitergereicht. Unternehmenslenker Dr. Thomas Stoffmehl – zum Werksbesuch leider verhindert, da er irgendwo die weltweit fleißigsten Thermomix-Botschafter ehrte – verweist auf eine simple Wahrheit: Vertrauen in stabile europäische Strukturen und gemeinsames Handeln ist kein Modetrend, sondern echte Notwendigkeit. Apropos Expansion: Vorwerk plant zusätzlich ein 31.000 m² großes Logistikzentrum in La Chapelle-du-Noyer – noch mal 30 Millionen Euro obendrauf. Ganz knapp zum Unternehmen: Vorwerk, seit 1883 am Start, ist europäischer Direktvertriebsprimus für Haushaltsgeräte. Wert gelegt wird auf echte Beratungsnähe, Beständigkeit und ein nachhaltiges Miteinander, egal ob in der Küche, auf dem Sofa oder beim Finanzieren mittelständischer Träume.

Vorwerk hat mit dem Besuch von Präsident Macron am Standort Donnemain-Saint-Mamès nicht nur ein beeindruckendes zweimillionstes Thermomix®-Gerät gefeiert, sondern demonstriert auch sein langfristiges Engagement für europäische Produktion und Innovationskraft. Der französische Präsident hob vor Ort die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation in der Europäischen Union hervor und betonte die Vorbildfunktion deutsch-französischer Zusammenarbeit, insbesondere angesichts globaler Herausforderungen. Laut aktuellen Presseberichten beschäftigt Vorwerk inzwischen über 12.000 Menschen weltweit und plant, allein durch die neuen französischen Standorte, über 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die neuesten Initiativen zeigen zudem eine verstärkte Ausrichtung auf Digitalisierung (u.a. Vernetzung der Geräte mit Kochplattformen), gekoppelt mit Investitionen in nachhaltige Produktionsmethoden und einer immer stärkeren Community-Orientierung. Die französische Regierung sieht in Kooperationen wie diesen einen Weg, die Industrie zu modernisieren – ein Aspekt, der auch im Kontext des geplanten europäischen Souveränitätsfonds wieder an Bedeutung gewinnt.

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