Matthias Meyer steigt in die Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg auf

Neuzugang in der Führungsetage: Zum Jahreswechsel 2026 wird Matthias Meyer Teil der Geschäftsleitung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH und übernimmt gleichzeitig die Rolle des Arbeitsdirektors. Die oberste Chef-Riege wächst damit auf vier Personen an, mit Joachim Gemmel an vorderster Stelle. Meyer, der neu auch die Personalstrategie im Gesamtkonzern verantwortet, gilt als erfahrener Personaler mit viel Know-how aus der eigenen Firma – ein echtes Eigengewächs, das die Unternehmens-DNA bestens kennt.

08.01.26 12:11 Uhr | 11 mal gelesen

Hanseatisch geprägt und vom Fach: Matthias Meyer, studierter Jurist und Hamburger durch und durch, bleibt seiner Wurzeln treu. Seit gut zwei Jahrzehnten navigiert er durch die Personalabteilungen von Asklepios – erst als Spezialist für Arbeitsrecht, dann über Stationen als Personalleiter und zuletzt als Kopf des Personalmanagements und Prokurist. In dieser Zeit hat er alles Mögliche verantwortet, von HR-Strategie über Digitalisierungsprojekte bis hin zur Ausbildung und Förderung der nächsten Führungskräfte-Generation. Seit Mai 2024 mischt er nun auch konzernweit als stellv. Leiter im Personalbereich mit – wobei spätestens ab Oktober 2025 die Gesamtverantwortung bei ihm liegt. Die Integration dreier Klinikriesen, digitale Transformation aller HR-Prozesse und der stete Wettlauf um gute Fachleute: All das landet künftig auf seinem Schreibtisch. Hamburg konkret: Sieben Standorte zählt das Asklepios-Netz in der Hansestadt, davon gleich vier große Krankenhäuser samt diversen ambulanten Angeboten. Fast jede zweite Hospitalisierung in Hamburg läuft über die Klinikkette. Interdisziplinäre Teams, kurze Wege zwischen Expert:innen und eine Qualitätsorientierung, bei der es manchmal fast ein bisschen klingt, als würde hier der Medizin-Olymp selbst residieren – so beschreibt sich das Netzwerk. Seit 20 Jahren Partner des städtischen Gesundheitssystems, wirtschaftlich stabil, und nach außen stets um solide Öffentlichkeitsarbeit bemüht.

Mit Matthias Meyer rückt ein Asklepios-Urgestein in die Führungsspitze der Hamburger Kliniken auf. Seine Karriere verläuft unaufgeregt, aber zielstrebig: vom HR-Spezialisten zum Chefstrategen für Personal – intern geschätzt, sicherlich auch wegen seiner langjährigen Verbindung zur Organisation. Die Personalgewinnung im Gesundheitswesen, gerade in Bezug auf Pflegemangel und Nachwuchssorgen, entwickelt sich zunehmend zum Drahtseilakt. Meyers Pläne stoßen daher auf großes Interesse, denn die gesamte Branche steht vor Veränderungsdruck: Digitalisierung, attraktive Arbeitsbedingungen, Kampf gegen Fachkräftemangel und neue Anforderungen durch eine zunehmend ältere Bevölkerung verlangen nach innovativen Ansätzen. Auch ein Thema: die Stärkung des Mitbestimmungsrechts der Belegschaft in Zeiten rasanter Umstrukturierung, was den neuen Arbeitsdirektor besonders fordert. Neue Details und Entwicklungen: Laut jüngsten Berichten in Branchenmedien und tagesaktuellen Pressemitteilungen hat Asklepios aktuell mit starken Schwankungen bei den Patientenzahlen zu tun, was zusätzliche Flexibilität in den Personalstrategien nötig macht. Zudem verhandelt der Konzern, wie viele andere Kliniken, die ressourcenschonende Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen, etwa mit Blick auf KI-gestützte Systeme. Insbesondere die Einbindung von Pflegefachkräften in strategische Entscheidungen wird als Mittel gegen den drohenden Personalmangel immer dringlicher diskutiert.

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