Mit Matthias Meyer rückt ein Asklepios-Urgestein in die Führungsspitze der Hamburger Kliniken auf. Seine Karriere verläuft unaufgeregt, aber zielstrebig: vom HR-Spezialisten zum Chefstrategen für Personal – intern geschätzt, sicherlich auch wegen seiner langjährigen Verbindung zur Organisation. Die Personalgewinnung im Gesundheitswesen, gerade in Bezug auf Pflegemangel und Nachwuchssorgen, entwickelt sich zunehmend zum Drahtseilakt. Meyers Pläne stoßen daher auf großes Interesse, denn die gesamte Branche steht vor Veränderungsdruck: Digitalisierung, attraktive Arbeitsbedingungen, Kampf gegen Fachkräftemangel und neue Anforderungen durch eine zunehmend ältere Bevölkerung verlangen nach innovativen Ansätzen. Auch ein Thema: die Stärkung des Mitbestimmungsrechts der Belegschaft in Zeiten rasanter Umstrukturierung, was den neuen Arbeitsdirektor besonders fordert. Neue Details und Entwicklungen: Laut jüngsten Berichten in Branchenmedien und tagesaktuellen Pressemitteilungen hat Asklepios aktuell mit starken Schwankungen bei den Patientenzahlen zu tun, was zusätzliche Flexibilität in den Personalstrategien nötig macht. Zudem verhandelt der Konzern, wie viele andere Kliniken, die ressourcenschonende Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen, etwa mit Blick auf KI-gestützte Systeme. Insbesondere die Einbindung von Pflegefachkräften in strategische Entscheidungen wird als Mittel gegen den drohenden Personalmangel immer dringlicher diskutiert.