Manchmal braucht es kein großes Abenteuer, sondern einfach ein gut geschnürtes Paar Schuhe und ein bisschen Hunger auf frische Luft. Genau mit dieser Einstellung schickt SWR1 im Frühjahr 2026 sein Team auf eine Reise quer durch Baden-Württemberg. Die Tour – von Menschen und Bergen gleichermaßen geprägt – wird zwischen dem 6. und 10. April Station in Orten wie Calw, Haslach im Kinzigtal, Singen und Zwiefalten machen. Wer genau am 8. April Gastgeber sein darf? Steht noch in den Sternen, aber das macht’s vielleicht gerade spannend.
Die Moderatorinnen und Moderatoren Stefanie Anhalt und Corvin Tondera-Klein nehmen ihr Studio kurzerhand mit ins Grüne. Gemeinsam mit Reporter Julian Hammerstein tauchen sie in die Eigenheiten und Geschichten der jeweiligen Region ein und holen Stimmen, Erlebnisse und manchmal auch wunderbar schräge Anekdoten direkt ins Radio. Das Motto? Natur erleben, Bewegung, frische Sichten auf bekannte Landschaften – eben Baden-Württemberg, wie es atmet und lebt.
Von den dichten Wäldern des Schwarzwalds über die vulkanische Hügellandschaft des Hegaus bis hin zu den eigentümlichen Felsen der Schwäbischen Alb erstreckt sich die Route. Im Zentrum stehen mal nicht nur Gipfel und Panoramen, sondern vor allem jede Menge Begegnungen mit Menschen, die ihre Region wirklich kennen – oder einfach nur lieben. Und weil Nähe heute selten geworden ist: Die Leute vor Ort können direkt am mobilen Studio mitmischen, einen Einblick hinter die Radiokulissen gewinnen oder im nicht ganz einfachen „Baden oder Württemberg-Quiz“ versuchen, ein exklusives DAB+ Radio zu ergattern.
Die SWR1-Tour 2026 macht das Wandern und die Landschaft Baden-Württembergs zum Radiothema und rückt die Vielfalt der Regionen ins Rampenlicht. Die Moderatoren sind nicht nur Übermittler, sondern gehen auf die Menschen vor Ort zu und lassen ganz bewusst Platz für Begegnungen – und auch für spontane, vielleicht unperfekte Momente, wie das im echten Leben eben ist. Übrigens: Ähnliche Formate, die Lokalkolorit und Lebensgefühl aufgreifen, liegen derzeit auffällig im Trend und nehmen dabei auch Themen wie nachhaltigen Tourismus, Umweltschutz und das Wiederentdecken der eigenen Heimat in den Fokus.
In den letzten 48 Stunden ist mir aufgefallen, dass der „Deutschlandtrend“ weiterhin eine bemerkenswerte Sehnsucht nach regionaler Nähe und Erlebnissen im eigenen Land widerspiegelt – vermutlich ein Gegentrend zu den Dauer-Online-Befindlichkeiten vieler Menschen. Während viele Medienhäuser gerade von spektakulären Ostertouren, regionalen Festivals und dem Aufleben kleinerer Heimatmärkte berichten, lässt sich beobachten, dass gerade diese lokalen Highlights (oftmals auch als Antwort auf Krisen und Energie-Debatten) sowohl das Gemeinschaftsgefühl als auch die Einstellung zur Natur stärken.