Omid Nouripour ruft die Grünen dazu auf, sich weniger in Detailstreitigkeiten wie etwa über Homöopathie zu verlieren und den Fokus auf die großen Herausforderungen wie Ukrainekrieg, Klimakrise und politische Stabilität Deutschlands zu legen. Er glaubt, dass mit klarer gesellschaftlicher Ausrichtung und Führungswillen auch wieder Wahlerfolge mit 20 Prozent möglich sind – insbesondere angesichts der Schwäche der SPD. Im Hinblick auf den Ukrainekrieg kritisiert er den fehlenden Mut europäischer Politik und fordert gezielte Maßnahmen wie den Zugriff auf eingefrorene russische Gelder und die Lieferung schlagkräftiger Waffen – Positionen, die aktuell in Politiker- und Medienkreisen kontrovers debattiert, aber zunehmend unterstützt werden. Weitere Recherchen zeigen: Auf taz.de beschäftigt sich ein aktueller Leitartikel damit, dass die Grünen auf ihrem Parteitag versuchen, Impulse gegen die aktuell schwachen Umfragewerte zu setzen, indem sie bei Klima- und Sozialpolitik handlungsfähiger wirken wollen. Die Süddeutsche diskutiert, wie die Position der Grünen zur Ukraine- und Außenpolitik in Verbindung mit ihrer innerparteilichen Zerrissenheit steht und welche Strategie sie auf dem Parteitag wählen könnten. Die Zeit berichtet über den anhaltend schwierigen Stand der Grünen bei der Wählerschaft und analysiert, dass die Partei, trotz prominenter Stimmen wie Nouripour, Meinungsverschiedenheiten und Profilunschärfen überwinden muss, um Vertrauen zurückzugewinnen.
26.11.25 19:27 Uhr