Mal ehrlich: Wer hat tatsächlich Lust auf aneinandergereihte Produktpräsentationen, endlose Sellerei und Marketing-Floskeln auf Events? Eben. Genau deshalb wagt die DEUTZ AG am 9. Juli den Schritt und lässt echte Einblicke zu – keine Filter, kein Chichi, keine Vendor-Pitches. Anlass ist die radikale Modernisierung ihrer internationalen B2B-Kernplattform: Nach jahrzehntelangem Einsatz wurde mit Adobe Commerce (technisch mit Next.js und SAP Integration) ein neues Rückgrat geschaffen, das schon jetzt 350.000 Bestellungen (!) jährlich weltweit abwickeln muss.
Den ganzen Weg – vom Plan über die Pleiten bis hin zu cleveren KI-Strategien im Echtbetrieb – beleuchtet die Veranstaltung. Und weil das alles im Industriemilieu geschieht, steht Debatte über High-Tech nicht im luftleeren Raum, sondern gepaart mit handfesten Lessons Learned: Wie lief das? Was lief schief? Wo hat die KI tatsächlich geholfen und wann war sie ein Rohrkrepierer?
Die Einladung richtet sich exklusiv an Menschen, die in Unternehmen von Maschinen- und Anlagenbau wirklich etwas mitentscheiden – keine Verkaufsveranstaltung, sondern ein Gespräch auf ehrlich-schroffem Niveau. Ein Highlight aus dem Programm klingt beinahe wie aus einem Abenteuerroman: Der historische DEUTZ-Motor (Baujahr 1876, schon auf der Pariser Weltausstellung bestaunt) wird am Ende vor Publikum angeworfen. Purer Maschinencharme, direkt zum Anfassen. Wer dabei sein will, muss fix sein: Maximal 120 Plätze, strenge Auswahl. Mehr Details zur Anmeldung finden sich auf der offiziellen Website.
Das Event in Köln markiert eine kleine Zäsur: Hier brechen Entscheider von DEUTZ AG mit dem Konferenz-Einheitsbrei und schaffen Freiraum für echten, mitunter kontroversen Dialog über Digitalisierung in der Industrie. Im Zentrum steht der technische Umbruch samt direkter SAP-Anbindung und cleverem Einsatz moderner Webarchitektur; besonders die transparenten Berichte zu Fehlern und der Integration von KI-Anwendungen dürften für viele aus der B2B-Welt ein Novum sein. Die Tagesordnung samt live-Vorführung des historischen Viertaktmotors setzt nicht nur technische, sondern auch emotionale Akzente – ein Spagat zwischen Vision und Tradition.
Nach neueren Presseberichten wurde bekannt, dass die Digitalisierung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau aktuell erneut ins Stocken geraten ist, nicht zuletzt aufgrund steigender IT-Kosten und Fachkräftemangel. Viele Unternehmen schenken dem Thema KI mit enormem Pragmatismus Aufmerksamkeit: Die Mehrheit sucht nach Anwendungen, die tatsächlich Kosten senken, Prozesse optimieren oder neue Services ermöglichen. Daneben rückt Datensicherheit und die Integration in bestehende SAP-Systeme zunehmend in den Fokus, wie mehrere aktuelle Leitartikel aus Branchenpresse und Wirtschaftsmagazinen berichten. Der Erfahrungsaustausch – auch zu gescheiterten Projekten – wird als zentrales Lernfeld verstanden, denn viele Firmen wollen vor allem von Fehlern und echten Praxisgeschichten profitieren.