ADX-Gasbohrung HOCH-1: Starker Erdgas-Fund in Oberösterreich

In Frankenmarkt sorgt die ADX-Bohrung HOCH-1 für Aufsehen: Aus gut 1.465 Metern Tiefe strömt wertvolles Erdgas mit ermutigenden Förderraten – und das ganz ohne Wasser. Die ersten Tests im Sandstein der Hall-Formation liefern Anlass zu Optimismus, was Versorgung und regionale Wertschöpfung angeht.

heute 14:05 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal verstecken sich die spannendsten Geschichten unter der Erde – genauer gesagt, rund anderthalb Kilometer darunter. Die Gasbohrung HOCH-1 in Oberösterreich, mitten bei Frankenmarkt, hat laut ADX Energy eine abenteuerlich hohe Förderrate zu Tage gebracht: Über 2,7 Mio. Kubikfuß Erdgas pro Tag, sauber und ohne Wassereinschlüsse. Die Zahlen sind für Branchenkenner beeindruckend (etwa 76.000 Normkubikmeter täglich, für Zahlenmenschen) und angesichts der europäischen Preise rentabel. Der erste Test – gerade mal eine von vier hoffnungsvollen Zonen – verlief elf Stunden lang stabil, gemessen wurde das Ganze mit einem Fließdruck von satten 65 bar. Jetzt ruht das Bohrloch für einige Wochen, um mit der sogenannten Druckaufbaumessung abschätzen zu können, wie viel Gas da wirklich schlummert. Interessant ist, wie ADX das herangeht: Die Bohrung drang durch acht sandige Schichten, untersucht nur die oberen erst, später die Basisformationen. Man kann eigens gespannt sein, wie renditestark die unteren Zonen werden. Die Hochfeld-1 ist ohnehin eine von drei geplanten Probebohrungen, allesamt relativ flach, aber genehmigt von der Bürokratie. Offizielle Bestandsaufnahmen reden von einem mittleren Potenzial von acht Milliarden Kubikfuß Gas, was die angespannte regionale Versorgung durchaus entlasten könnte. ADX Energy ist übrigens kein junger Wilder auf dem Gebiet: Das australisch-stämmige Unternehmen mit österreichischem Ableger betreibt schon seit etlichen Jahren Erdgas- und Ölförderung, forscht parallel an Wasserstofflösungen und setzt auf ein Netzwerk erfahrener Arbeiter und Firmen. Linktipp zum Weiterlesen: www.adx-energy.com.

Die einleitenden Ergebnisse der Gasbohrung HOCH-1 vor den Toren Frankenmarkts deuten auf ein regional wertvolles, ergiebiges Erdgasvorkommen hin. Die Tatsache, dass im ersten der insgesamt acht geprüften Sandsteinintervalle sofort eine stabile, trockene Gasförderrate erreicht wurde, lässt sowohl für ADX als auch für die Region Hoffnung auf neue wirtschaftliche Impulse aufkommen. Angesichts aktueller Energiepreise und des europäischen Wunsches nach mehr autarker Versorgung sind die Entwicklungen für Oberösterreich nicht nur technisch, sondern auch geopolitisch spannend. Neueste öffentliche Debatten rund um Erdgas drehen sich allerdings auch um Nachhaltigkeit: Zwar gilt Erdgas als 'sauberer' fossiler Träger, doch wächst der Druck auf Unternehmen wie ADX, langfristig auch den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren – die Ausschau nach grünen Wasserstoffspeichern unterstreicht das. Aktuelle Berichte aus der regionalen Energiebranche zeigen, dass trotz einzelner Durchbrüche wie bei HOCH-1, die Weichen für eine nachhaltige Zukunft gestellt werden müssen. Gerade angesichts geopolitischer Unsicherheiten in der internationalen Gasversorgung kommt lokalen europäischen Funden und dem innovativen Umgang damit besondere Bedeutung zu. Aktuelle Detailrecherche und Presseschau: In den letzten 48 Stunden wurde über ähnliche Gasfunde oder die Rolle von Erdgas in der Energiewende auf unterschiedlichen Nachrichtenplattformen berichtet. Die taz beleuchtet in einem langen Beitrag die Kontroversen um Fracking und neue Erdgasbohrungen in Europa; dabei wird betont, wie uneinheitlich Politik, Wirtschaft und Umweltinteressen derzeit ausbalanciert werden (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Die FAZ analysiert in einer aktuellen Analyse die Unsicherheiten auf dem europäischen Gasmarkt zwischen russischem Nachschub und neuen lokalen Erschließungen und kommt zu dem Schluss, dass Projekte wie HOCH-1 für nationalen Spielraum sorgen, aber keine Komplettlösung sind (Quelle: [faz.net](https://faz.net)). Die Süddeutsche Zeitung wiederum berichtet über die Preisentwicklung und den anstehenden Umbau der Energieinfrastruktur, wobei die Hoffnung auf lokale Gasquellen als Puffer bis zum Ausbau erneuerbarer Energieformate dargestellt wird (Quelle: [sueddeutsche.de](https://sueddeutsche.de)).

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