Putin plant Begegnung mit US-Sondergesandtem und Kushner am Donnerstag

Der russische Präsident Wladimir Putin bereitet sich offenbar darauf vor, am Donnerstag sowohl den amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff als auch Jared Kushner, den Schwiegersohn von Ex-US-Präsident Trump, zu treffen. Im Fokus stehen offenbar Gespräche über die Ukraine.

heute 12:57 Uhr | 3 mal gelesen

Laut der russischen Nachrichtenagentur Tass ist dieses ungewöhnliche Treffen bereits in Putins Terminkalender eingetragen – daran ließ Kremlsprecher Dmitri Peskow keinerlei Zweifel. Interessanterweise hatte Witkoff selbst gegenüber CNBC darauf angespielt, dass ein Gespräch mit dem russischen Staatschef sehr wahrscheinlich sei. Es geht, so ließ man durchblicken, ziemlich konkret um die Ukraine – insbesondere um territoriale Fragen und einen viel diskutierten 20-Punkte-Plan, der schon seit Wochen durch verschiedene diplomatische Kanäle geistert. Kurios bleibt, dass ein Immobilienunternehmer wie Witkoff und ein Trump-Familienmitglied in solche Friedensgespräche verwickelt sind – das zeugt von der oft schwer durchschaubaren Vermischung von Politik und privatwirtschaftlichem Einfluss. Aber ehrlich gesagt, es überrascht mich immer wieder, wie internationale Beziehungen manchmal wirken wie ein undurchschaubares Familiendrama mit geopolitischer Bedeutung.

Putin beabsichtigt, sich am Donnerstag mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu treffen, wobei die Gespräche sich vermutlich auf Lösungen im Ukraine-Konflikt und mögliche territoriale Arrangements konzentrieren werden. Die Einladung solch unkonventioneller Akteure wie Kushner und Witkoff unterstreicht, dass hinter den Kulissen der internationalen Diplomatie oft ungewöhnliche Allianzen geknüpft werden, wobei gerade der 20-Punkte-Plan offensichtlich eine wichtige Rolle spielen dürfte. Laut Reuters hat Kreml-Sprecher Peskow bestätigt, dass das Treffen angesetzt sei, und CNBC hebt hervor, dass Witkoff auf einen konstruktiven Dialog mit Putin hofft. Ergänzende Recherche: Nach aktuellen Agenturmeldungen und Berichten in etablierten deutschen und internationalen Medien nehmen die Spannungen zwischen Russland und den USA weiterhin zu, während Parallelgespräche über eine mögliche Friedenslösung in der Ukraine auf unterschiedlichsten Kanälen laufen. Jüngste Analysen der SZ und der ZEIT betonen, dass persönliche Verbindungen, etwa durch Figuren wie Kushner, die Dynamik solcher Verhandlungen maßgeblich beeinflussen können. Außerdem fällt auf, dass die russische Führung bewusst Signale der Gesprächsbereitschaft an Washington sendet, die traditionell diplomatische Protokolle durchbrechen.

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