Schnelle Hilfe für Unternehmen: Interim-Manager retten den Tag – und mehr

München – Wenn Not am Mann ist, kommen sie zum Einsatz: Erfahrene Interim-Manager wie Paul Stricker sind für Unternehmen inmitten von Umbruch, Wachstum oder gesetzlichen Hürden der Rettungsanker.

heute 11:58 Uhr | 3 mal gelesen

Es ist kaum zu übersehen: Der Gegenwind, mit dem viele Unternehmen – gerade im deutschen Mittelstand – derzeit zu kämpfen haben, ist rau. Fachkräfte schwinden, internationale Märkte locken (oder nötigen) zur Expansion, die Digitalisierung klopft nicht mehr an die Tür, sie tritt sie ein, und bei all dem wächst der Dschungel an Vorschriften munter weiter. Was tut man also, wenn Feuer am Dach ist und die eigenen Kräfte nicht reichen? Interim-Manager wie Paul Stricker kommen dann mit frischem Blick und langjähriger Erfahrung ins Spiel. Anders als fest angestellte Führungskräfte, springen sie auf Zeit ein: für drei, sechs oder zwölf Monate, um Lücken im Management zu schließen, Projekte in Fahrt zu bringen oder Krisen zu entschärfen. Besonders im Personalbereich merken Unternehmen: Wenn die Personalleiterin geht oder das Team zerrüttet ist, zieht das Kreise durchs ganze Haus – und Stillstand ist selten eine Option. Stricker berichtet, wie er als externer Experte schon oft Teams stabilisiert, Prozesse modernisiert oder bei internationalen Projekten eine Brücke zwischen Kulturen geschlagen hat. Sein Werdegang liest sich wie eine Europakarte aus Stationen: Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn. Dass er Land und Leute versteht, die Sprache spricht und sich auf verschiedene mentale Landkarten einstellt, ist ein Bonus, den Mittelständler zu schätzen wissen. Verstärkt wurde zuletzt auch HR-IT zum Thema: Alte Systeme, neue Tools – erst einmal muss einer den Durchblick gewinnen, bevor überhaupt an Modernisierung zu denken ist. Weil der Interim-Alltag oft ein einsames Geschäft ist, existieren nun Zusammenschlüsse wie die HR Society – ein Netzwerk für den gegenseitigen Austausch und kluge Weiterempfehlungen. In die Zukunft blickend, hält Stricker wenig zurück: Zentrales Thema wird die EU-Entgelttransparenzrichtlinie ab 2026 sein, mit spürbaren Auswirkungen insbesondere für mittelständische Betriebe. Es gibt noch viel zu tun, offenbar – und manchmal ist der „Feuerwehrmann“ auf Zeit genau das, was wirklich zählt. Paul Stricker genießt hohes Ansehen im Mittelstand, weil er das, was er tut, nie als reine Verwaltung, sondern als echten Gestaltungsauftrag versteht. Und ein Lob von Stefan Bronder von der BVMID unterstreicht das: Ohne Menschen wie Stricker fehlt vielen Unternehmen die nötige Schubkraft.

Unternehmen stehen heute häufig vor großen Herausforderungen wie dem Mangel an Fachpersonal, dem Zwang zur Digitalisierung und immer höher werdenden regulatorischen Anforderungen – insbesondere kleine und mittlere Betriebe geraten dadurch unter Druck. Interim-Manager, wie Paul Stricker, bieten hier eine temporäre Lösung: Sie steuern nicht nur akute Krisen, sondern ebnen auch den Weg in die Zukunft – beispielsweise durch Neuaufstellung der HR, Einführung neuer IT-Tools oder Vermittlung bei internationalen Kulturunterschieden. Dieses flexible Managementmodell wird immer wichtiger, da die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie ab 2026 viele Unternehmen, vor allem im Mittelstand, konkret betreffen und große Veränderungen nach sich ziehen wird. Aktuell berichten mehrere Nachrichtenquellen über einen Anstieg der Nachfrage nach kurzfristigen Fachkräften und externen Experten, besonders vor dem Hintergrund von Transformationsprozessen, und auch die Bedeutung der HR-Modernisierung wächst. Immer mehr Unternehmen setzen auf hybride Modelle, um die Herausforderungen der globalisierten Arbeitswelt zu meistern und sich regulatorisch abzusichern – nicht selten mit Hilfe von Interim-Managern, die sich als Brückenbauer zwischen alten Strukturen und neuen Anforderungen profilieren.

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