Segel setzen für Amerika: Die 'Gorch Fock' sticht über den Atlantik in See

Am 7. April 2026 lässt das bekannte Segelschulschiff der Deutschen Marine in Kiel die Leinen los – diesmal mit Ziel Atlantiküberquerung und dem großen Jubiläum der US-Unabhängigkeit als Highlight.

heute 11:35 Uhr | 4 mal gelesen

Die 'Gorch Fock' bricht auf zu einer ganz besonderen Mission: Junge Offizieranwärterinnen und Anwärter der Bundeswehr erleben auf dieser 189. Ausbildungsreise sprichwörtlich Wind, Wellen und Weltgeschichte. Die Route führt über Bayonne, Las Palmas, die Bermudas und mehrere US-Häfen wie Norfolk, Baltimore und natürlich New York, das pünktlich zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit am 4. Juli erreicht werden soll. Halifax und Reykjavik komplettieren die Reise, die unter dem Kommando von Kapitän zur See Elmar Bornkessel zahlreiche Herausforderungen – aber auch Event-Charakter – verspricht. Besonders neu: Das 'Work & Travel'-Programm für 25 Freiwillige je Streckenabschnitt, die das Leben an Bord samt aller Höhen und Tiefen kennenlernen können. Die Besatzung ist diesmal mit rund 230 Leuten voll besetzt, und so dürfte in der Koje kaum Platz für Langeweile sein. Die traditionsreiche Gorch Fock – immerhin seit 1958 im Dienst und schon fast 800.000 Seemeilen unterwegs – bleibt somit nicht nur Symbol maritimer Ausbildung, sondern auch eine Art schwimmender Kulturbotschafter. Medienvertreter sind geladen, den Startschuss im Marinestützpunkt Kiel am 7. April zu begleiten – aber pünktlich, Nachzügler bleiben draußen. Der Termin ist strikt zu planen, wer Akkreditierung will, muss sich bis zum 2. April bei der Pressestelle melden. Für Fragen steht die Außenstelle Ostsee bereit. Und irgendwie riecht das Ganze jetzt schon ein bisschen nach Fernweh und Salzwasser.

Die 'Gorch Fock' startet im April 2026 eine große Atlantikreise mit mehreren Stationen – zentrale Besonderheit ist neben der Ausbildung von OffizieranwärterInnen das neue Work & Travel-Programm an Bord. Die traditionsreiche Bark der Bundeswehr steuert neben europäischen Zielen auch bedeutende US-Häfen an, um die 250-jährige amerikanische Unabhängigkeit am 4. Juli in New York zu feiern. Das Projekt ‚Work & Travel‘ öffnet gezielt jungen Menschen mit freiwilligem Wehrdienst den Zugang zum maritimen Alltag und verspricht authentische Einblicke, Teamgeist und Abenteuergeist auf engem Raum. Darüber hinaus verbreiten aktuelle Medienberichte Vorfreude auf das deutsch-amerikanische Flottenereignis, das als Symbol europäisch-amerikanischer Freundschaft gilt. Hintergründig wird das Schiff als ein maritimes Aushängeschild für Ausbildung, Völkerverständigung und Seemannstradition gesehen. Der geplante Festakt in New York könnte angesichts der aktuellen politischen Weltlage ein besonders wichtiges Signal für transatlantische Partnerschaft senden.

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