Simon-Kucher trotzt Gegenwind: Sechs Prozent Wachstum – Umsatz erreicht 606 Millionen Euro

Köln – Während sich viele Firmen mit Investments zurückhalten, kann die Strategieberatung Simon-Kucher global ein Umsatzplus vermelden: Im Geschäftsjahr 2025 wächst das Unternehmen um sechs Prozent. Besonders gefragt sind Beratungsansätze, die direkt und nachhaltig zum Geschäftserfolg beitragen.

heute 08:35 Uhr | 3 mal gelesen

2025 bleibt ein Jahr mit Turbulenzen – und dennoch gelingt Simon-Kucher ein ordentlicher Wachstumsschritt. Weltweit steigen die Einnahmen der Beratung um sechs Prozent auf rund 606 Millionen Euro. Interessant dabei: Während man in Teilen Europas, vor allem in Deutschland, bei Investitionen zögerlicher wird, bleibt das Bedürfnis nach Wachstums- und Erlösstrategien quer über alle Kontinente hoch. Kunden scheinen immer öfter nach messbaren Resultaten zu verlangen – etwa beim Thema Preissetzung oder digitaler Verkaufswege. „Unsere Aufgabe ist es, mit Kreativität und Daten den Profit auf Kurs zu halten“, betont Dr. Gunnar Clausen, Co-CEO. Das Zusammenspiel aus wirtschaftlichem Scharfsinn und digitaler Raffinesse wird zunehmend zum Markenzeichen der Firma.

Wie vernetzt man Wachstum und KI?

Im Zentrum der Beratungsarbeit steht 2025 mehr denn je das Jonglieren mit Daten und Künstlicher Intelligenz. Preismodelle, Vertriebsansätze, Markteinführungen – überall wird stärker softwaregestützt entschieden, was sich unterm Strich auszahlt. Die Schwerpunkte wandern: Weg vom Bauchgefühl, hin zu Algorithmen und Echtzeit-Analysen. Parallel dazu werden Private-Equity-Kunden wichtiger. Für sie geht es nicht nur um die Bewertung beim Kauf, sondern um die Beschleunigung der Wertsteigerung einmal über den gesamten Investmentzyklus hinweg.

Größer, vielfältiger, globaler – und Bangalore bekam auch ein Büro

Zum Jahresauftakt 2026 stoßen 28 neue Partner in die Führungsriege. Die Gesamtzahl: 227 Partner, ungefähr 2.200 Mitarbeiter, verteilt auf 45 Niederlassungen in 32 Ländern. Ein neuer Standort in Bangalore markiert die nächste Etappe auf dem Weg in globale Märkte. Doch die Beratungsbranche bleibt angespannt: Für das kommende Jahr rechnet Simon-Kucher mit einem Markt voller Nuancen. Investitionen seien weiterhin gezielt und gewinnfokussiert gefordert, erklärt Co-CEO Jörg Krütten. „Verlässlichkeit und erprobte Methoden werden entscheidend sein, wenn Wachstum nicht zum Glücksspiel werden darf.“

Wer ist Simon-Kucher eigentlich?

Das Unternehmen gilt als Urgestein im Bereich Preisberatung, mit mehr als 2.000 Mitarbeitenden auf fünf Kontinenten. Das Motto: dem besseren Wachstum auf die Sprünge helfen – egal ob Produkt, Preis, Innovation oder Verkauf. 40 Jahre Erfahrung in Monetarisierung und Pricing haben den Ruf gefestigt. Wer genaue Infos oder einen Gesprächspartner sucht, bekommt schnelle Rückmeldung von Roxana Müller (Communications & Marketing Manager, siehe Kontakt oben).

Die Strategieberatung Simon-Kucher steigert trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten ihren Umsatz auf beeindruckende 606 Millionen Euro im Jahr 2025, ein Zuwachs von sechs Prozent. Eine Schlüsselrolle spielen Projekte rund um Künstliche Intelligenz, datengetriebene Pricing-Strategien und Beratungsleistungen für Private-Equity-Kunden, mit denen sich Simon-Kucher deutlich von klassischen Beratungsanbietern abhebt. Mit der Expansion nach Bangalore und dem Ausbau der Partnerschaftsfähigkeit positioniert sich das Unternehmen konsequent global – und bereitet sich strategisch auf eine zunehmend selektive Investitionslandschaft im Jahr 2026 vor.

Bei taz.de wird thematisiert, wie sowohl Berater als auch veränderungsbereite Unternehmen derzeit mit erhöhter Unsicherheit am Markt zu kämpfen haben. Ein wachsender Anteil von Kunden verlangt nach nachweisbar wirkungsvollen Digitalstrategien, während klassische Prozessoptimierungen an Bedeutung verlieren (Quelle: taz.de). Laut Spiegel.de legen Wirtschaftsprüfer und Beratungen aktuell ein besonders starkes Augenmerk auf nachhaltige Strategien, Flexibilität und KI-Kompetenzen – die Nachfrage nach reinen Effizienzsteigerungen sinkt, während das Thema Resilienz anzieht (Quelle: Spiegel.de). Die Süddeutsche berichtet ergänzend, dass in der deutschen Beratungslandschaft ein klarer Trend zu langfristigen Partnerschaften mit Beratungsfirmen zu beobachten ist, die den Kunden individuelle, skalierbare Lösungen bereitstellen – besonders erfolgreiche Unternehmen setzen dabei auf datenfokussierte Ansätze und internationale Expansionen (Quelle: Süddeutsche.de).

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