Škoda gibt mit den aktuellen Exterieurskizzen zum Peaq einen Vorgeschmack darauf, wie ein elektrischer Siebensitzer heute aussehen kann – und vielleicht auch sollte? Die Premiere findet übrigens am 23. Juni um exakt 18:25 Uhr in Monnetier-Mornex (Frankreich) statt – schon ziemlich konkret, oder? Jedenfalls: Mit großzügigen Flächen, einer beinahe strengen Linienführung und großzügigen Proportionen zeigt sich das Design als Antwort auf die sogenannte Modern Solid-Philosophie.
Karl Neuhold, verantwortlich fürs Exterieurdesign bei Škoda, spricht von einer bewussten Entscheidung für reduzierte Formen und eigenständige Akzente. T-förmige Scheinwerfer, eine glänzend schwarze Frontpartie (das sogenannte Tech-Deck-Face) und ein verbindendes Rahmenmotiv geben dem großen E-SUV ein unübersehbares Gesicht. Vergessen wir mal nicht die Seitenansicht: Die massive Schulterlinie, breite D-Säulen und fast schon robuste Anmut erinnern an einen Mix aus urbanem Statement und Abenteuerlust. Die Türgriffe – indirekt Thema für Kontroversen bei Design-Puristen – sind nahtlos integriert, was zumindest technisch spannend ist.
Am Heck wird das T-Motiv wieder aufgegriffen, die Rückleuchten greifen elegant den Schwung der Front auf. Letztlich bleibt vor allem hängen: Das Ding wird auffallen, garantiert. Was die finale Umsetzung des Designs, die Technik und die Reichweite angeht – da bleibt Škoda (noch) schweigsam. Jedenfalls bis zur Premiere, die, zugegeben, jetzt plötzlich gar nicht mehr weit weg ist.
Der Škoda Peaq, ein elektrischer Siebensitzer mit deutlich markanter Designsprache, greift bewusst auf geometrische und minimalisierte Formen zurück und stellt einen Bruch mit traditionellen SUV-Konventionen dar. Škoda unterstreicht mit T-förmigen Leuchten und dem Tech-Deck-Face-Element die neue Identität der Marke und treibt den Wandel Richtung Elektromobilität optisch weiter voran. Zu den technischen Daten oder Preisen hat sich der Hersteller bislang noch nicht geäußert; klar ist aber, dass der Peaq im Umfeld steigender Konkurrenz unter den großen Elektro-SUVs ein klares Statement setzen will.
Erweiternde Recherche zeigt, dass viele traditionelle Hersteller mit großvolumigen, elektrischen Familienfahrzeugen aktuell große Erwartungen verknüpfen. Neben Škoda verfolgen insbesondere Hyundai, Kia und Volkswagen ähnliche Projekte. Laut jüngsten Medienberichten wird zudem erwartet, dass der Peaq eine Reichweite von über 500 Kilometern anpeilt – eine Zahl, die jedoch noch von offizieller Seite nicht bestätigt wurde. Die Konkurrenzsituation bei großen E-SUVs spitzt sich weiter zu, während bei Designmerkmalen wie integrierten Türgriffen oder eigenständiger Lichtsignatur neue Trends gesetzt werden. Das Kundeninteresse an Siebensitzer-Elektrofahrzeugen scheint, laut aktuellen Branchenanalysen, insbesondere in Familienmärkten und im Carsharing-Sektor zu wachsen.