Sondersendung zur Hitzewelle: 'Brennpunkt' beleuchtet die Rekordtemperaturen in Deutschland

München – Wegen der aktuellen Hitzesituation ändert Das Erste am 27. Juni abends sein geplantes Programm und zeigt um 20:15 Uhr eine zusätzliche Sondersendung: Die Temperaturen sprengen Rekorde – Zeit für einen genaueren Blick.

27.06.26 16:47 Uhr | 22 mal gelesen

27. Juni 2026, 20:15–20:30 Uhr. Sondersendung: Brennpunkt – Deutschland im Hitzeschock Ellen Ehni moderiert diesen Fokus auf die Extremhitze, die das Land lahmlegt: Straßenbeläge platzen einfach weg, zahlreiche Bahnverbindungen stehen still und in manchen Krankenhäusern herrscht Ausnahmezustand. Die Feuerwehr kommt bei der Evakuierung besonders gefährdeter Senioren kaum noch hinterher. Das Erschreckende: Experten hatten gewarnt, doch vieles lief schief. Woran hapert es konkret? Wie hätte verantwortungsvolle Politik vorbereitet sein sollen? Im Studio bzw. per Zuschaltung: Verkehrsexperte Prof. Andreas Knie und Intensivmediziner Dr. Uwe Janssens, die unterschiedliche und sicherlich auch kritische Einblicke liefern. Die Redaktion (Ingrid Bertram, Sabine Kuenzel) sorgt dafür, dass alle mitgenommen werden: Parallel gibt’s Untertitel und Gebärdensprachdolmetschung – Livestream und ARD Mediathek inklusive. Wer Fragen oder Rückmeldungen hat, erreicht die WDR-Kommunikation per Mail. Weitere Infos unter: http://ots.de/602ec8

Die kurzfristig ins Programm gehobene Sondersendung widmet sich dem Thema Rekordhitze und deren Folgen für das öffentliche Leben in Deutschland. Besonders beleuchtet werden die überlasteten Rettungskräfte, überforderte Verkehrssysteme und die Frage nach politischen Versäumnissen in Sachen Klimaanpassung. Die Diskussion mit Experten soll zeigen, wo strukturelle Defizite liegen – und warum bekannte Risiken nicht rechtzeitig ernst genommen wurden. Zusätzliche Recherche: In den vergangenen Tagen verzeichneten zahlreiche Städte die höchsten Juni-Temperaturen seit Aufzeichnungsbeginn. Krankenhäuser berichten von Engpässen in der Notfallversorgung durch Hitzeschläge und Dehydrierung, während der öffentliche Nahverkehr in vielen Regionen Deutschlands zeitweise eingestellt werden musste. Die Bundesregierung steht aktuell wegen mangelnder Frühwarnsysteme und zu zögerlicher Renovierung von Infrastrukturin unter Kritik – Städte diskutieren sogar über temporäre Hitzeschutzbunker und geöffnete Kälteräume zur Nachtzeit.

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