SPD plant umfassende Steuerreformen: Entlastung für viele, mehr Last für Spitzenverdiener

Die SPD setzt auf einen grundlegenden Umbau des Steuersystems – mehr Fairness bei der Einkommens- und Erbschaftsteuer steht im Fokus.

08.01.26 09:22 Uhr | 10 mal gelesen

Die SPD hat, wie aus einem Beschlussentwurf für die anstehende Fraktionsklausur hervorgeht (zitiert vom 'Handelsblatt'), ehrgeizige Pläne für steuerliche Veränderungen im Gepäck. Ihr Ziel: Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sollen in Zukunft spürbar entlastet werden – nach dem Motto, dass Arbeit ein würdevolles Leben ermöglichen muss und nicht durch hohe Steuerlast erschwert werden darf. Die versprochene Umsetzung ist für das Jahr 2026 geplant, was nüchtern betrachtet nicht gerade morgen ist, aber politische Prozesse mahlen bekanntlich langsam. Spitzenverdiener und Besitzer großer Erbschaften müssen laut SPD in Zukunft mit höheren Steuerforderungen rechnen. Die Idee dahinter stützt sich auf das Gerechtigkeitsprinzip: Wer mehr besitzt und verdient, der soll auch einen stärkeren Beitrag zur Finanzierung der Gesellschaft leisten. Besonders der „Erbschaftstrick“ der Vermögenden, also das Verschieben von Milliarden an der Steuer vorbei, soll gestoppt werden. Bezeichnend ist die Sorge vor einer Gesellschaft, in der Vermögen immer ungleicher verteilt wird – ein Thema, das einen Nerv trifft. Auch wenn diese Forderung nicht brandneu klingt, unterstreicht die aktuelle Krisenlage im Land, dass Reformbedarf vielleicht dringender ist als je zuvor. Mal ehrlich: Vermögen, das wie ein Damm gegen den gesellschaftlichen Zusammenhalt wächst, kann wirklich niemand brauchen.

Die SPD will noch in diesem Jahr mit der Vorbereitung großer Steuerreformen beginnen, die insbesondere die Einkommens- und Erbschaftsteuer betreffen. Während kleine und mittlere Einkommen laut Parteibeschluss bald stärker entlastet werden sollen, sieht das Konzept höhere Steuern für Reiche und Erben großer Vermögen vor. Die Partei sieht darin einen Beitrag zu mehr Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt – und will gerade die steuerliche Begünstigung hoher Erbschaften beenden, um extreme Vermögenskonzentrationen auszubremsen. Ergänzend berichten aktuelle Quellen: Laut "Süddeutsche Zeitung" wird kontrovers diskutiert, wie und woher zusätzliche Einnahmen für notwendige Investitionen generiert werden können, wobei Steuererhöhungen für Wohlhabende wiederholt ins Spiel gebracht werden (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Bei "FAZ.net" wird vertieft auf die gesellschaftlichen Spannungen eingegangen, die durch steuerpolitische Umverteilungskonzepte entstehen und wie diese trotz Koalitionszwang umgesetzt werden könnten (Quelle: [FAZ.net](https://www.faz.net)). "Die Zeit" blickt kritisch auf die politische Umsetzbarkeit: Insbesondere innerhalb der Ampel-Koalition seien die Widerstände gegen Erhöhungen der Erbschaft- und Spitzensteuern groß, weshalb ein Konflikt zwischen den Parteien bereits vorgezeichnet ist (Quelle: [Die Zeit](https://www.zeit.de)).

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