Die SPD will noch in diesem Jahr mit der Vorbereitung großer Steuerreformen beginnen, die insbesondere die Einkommens- und Erbschaftsteuer betreffen. Während kleine und mittlere Einkommen laut Parteibeschluss bald stärker entlastet werden sollen, sieht das Konzept höhere Steuern für Reiche und Erben großer Vermögen vor. Die Partei sieht darin einen Beitrag zu mehr Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt – und will gerade die steuerliche Begünstigung hoher Erbschaften beenden, um extreme Vermögenskonzentrationen auszubremsen. Ergänzend berichten aktuelle Quellen: Laut "Süddeutsche Zeitung" wird kontrovers diskutiert, wie und woher zusätzliche Einnahmen für notwendige Investitionen generiert werden können, wobei Steuererhöhungen für Wohlhabende wiederholt ins Spiel gebracht werden (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Bei "FAZ.net" wird vertieft auf die gesellschaftlichen Spannungen eingegangen, die durch steuerpolitische Umverteilungskonzepte entstehen und wie diese trotz Koalitionszwang umgesetzt werden könnten (Quelle: [FAZ.net](https://www.faz.net)). "Die Zeit" blickt kritisch auf die politische Umsetzbarkeit: Insbesondere innerhalb der Ampel-Koalition seien die Widerstände gegen Erhöhungen der Erbschaft- und Spitzensteuern groß, weshalb ein Konflikt zwischen den Parteien bereits vorgezeichnet ist (Quelle: [Die Zeit](https://www.zeit.de)).
08.01.26 09:10 Uhr