Da sage noch einer, nach neun Filmen sei die Luft raus. Im Gegenteil: Mit „STECKERLFISCHFIASKO“ geht das ohnehin schon legendäre Eberhofer-Universum in die nächste, haarsträubende Runde. Die Geschichte nimmt diesmal ordentlich Fahrt auf: Franz Eberhofer steckt im Chaos seines neuen Eigenheims, während Spezl Rudi Birkenberger den heimischen Stall bezieht. Susi, mit gewohntem Biss, kratzt am Bürgermeisterinnensessel und Oma tritt – nicht freiwillig – eine Kur an. Eine Haushaltshilfe namens Julika sorgt zumindest für etwas Frieden am Eberhofer-Hof, und Papa hat sichtbar Freude daran. Die ganz persönliche Idylle wird zünftig erschüttert, als der örtliche Steckerlfisch-König über den Haufen gemäht wird – und zwar auf dem brandneuen Golfplatz. Was folgt, ist typisch für Eberhofer: Ermittlungen zwischen Volksfestlaune, Intrigen zweier zerstrittener Familien, einem Mordfall, der fast zu wahnwitzig für das niederbayerische Provinznest ist, und einer Prise Romeo-und-Julia-Drama. Ach ja, der Terminkalender für die Kinotour platzt diesmal aus allen Nähten – einen Schnack und ein Blitzlicht gibt’s trotzdem an jedem Tour-Stopp. Weitere Details zur Kinotour, Hintergrundinfos und Pressestimmen sind auf den Seiten von Constantin Film zu finden.
Die Eberhoferreihe ist längst mehr als nur ein Provinz-Krimi: Sie vereint Skurrilität, Gemütlichkeit und ein feines Gespür für zwischenmenschliche Konflikte, die nicht nur Niederbayern betreffen. Die anstehende Kinotour von „STECKERLFISCHFIASKO“ zeigt einmal mehr, wie sehr die Charaktere – zwischen Alltagschaos, Kriminalfall und subtilem Gesellschafts-Porträt – die Filmlandschaft geprägt haben. Laut aktuellen Berichten berichten zahlreiche Kinos von Vorfreude und einigen Städten droht sogar ausverkaufte Vorstellungen, so groß ist der Andrang (vgl. aktuelle Berichte u.a. auf Quelle: Süddeutsche Zeitung). Zudem ist der Eberhofer-Kosmos ein Paradebeispiel für das kulturelle Zusammenspiel zwischen moderner Populärkultur und bayerischer Tradition, und die Symbiose aus Komödie, Lokalkolorit und kriminalistischem Witz sorgt regelmäßig für Debatten, wie tiefgründig Provinzerzählungen heute ins Herz treffen können – und warum gerade diese Mischung immer wieder die Massen ins Kino lockt.