Präsident Ahmed al-Scharaa hat seine Reise nach Deutschland kurzfristig gestrichen, da ihn die sich zuspitzende Lage im eigenen Land bindet. Die Konfliktparteien – syrische Regierungstruppen und Syrische Demokratische Kräfte (SDF) – hatten gerade erst eine brüchige Waffenruhe vereinbart, doch die tatsächliche Einhaltung bleibt fraglich, zumal die SDF offiziell bislang schweigt. Nach wie vor ist Syrien von einer dauerhaften Befriedung weit entfernt; internationale Vermittler sehen dennoch einen Hoffnungsschimmer im jüngsten Waffenstillstand. Zusatzinformationen (Stand Juni 2024): In den letzten 48 Stunden verschärften sich die Zusammenstöße zwischen Assad-loyalen Truppen und oppositionellen Milizen, insbesondere nahe Deir ez-Zor und Qamishli. Medienberichte heben hervor, dass auch internationale Akteure wie Russland und die Türkei verstärkt auf die Entwicklungen Einfluss nehmen, während Deutschland sich weiterhin für eine politische Lösung engagiert. Laut aktuellen Analysen verlagern sich die Fronten zunehmend, was humanitäre Hilfsmaßnahmen erschwert, und die Zahl der Binnenvertriebenen ist erneut gestiegen.
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