Tricia Tuttle führt weiterhin die Berlinale
Tricia Tuttle bleibt an der Spitze des Berliner Filmfestivals und steuert die Berlinale in die kommende Ära.
Tricia Tuttle bleibt an der Spitze des Berliner Filmfestivals und steuert die Berlinale in die kommende Ära.
Nach den jüngsten Protesten gegen Israel auf der Berlinale spricht Kulturstaatsminister Wolfram Weimer von dringendem Verbesserungsbedarf beim Festival.
Nach massiven Spannungen rund um das Berliner Filmfestival hat die Intendantin Tricia Tuttle laut Kulturstaatsminister Weimer selbst ihren potenziellen Abschied ins Spiel gebracht. Die jüngsten Proteste und die aufgeheizte Atmosphäre belasteten sie offenbar sichtbar.
Claudia Roth (Grüne), einst Kulturstaatsministerin, macht ihrem Unmut über das Auftreten von Nachfolger Wolfram Weimer (parteilos) rund um die Berlinale Luft – und betont die Notwendigkeit künstlerischer Unabhängigkeit.
Die Leitung der Berlinale bleibt zunächst in den Händen von Tricia Tuttle – trotz jüngster Debatten um die Ausrichtung des Festivals.
Über mögliche personelle Konsequenzen für die Berlinale-Chefin Tricia Tuttle schweigt die Bundesregierung vorerst. Am Donnerstag soll dennoch der Aufsichtsrat des Festivals tagen – im Zentrum: die künftige Richtung der Berlinale.
Nach einem Skandal bei der diesjährigen Berlinale erwägt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer offenbar drastische Schritte gegen Festivalchefin Tricia Tuttle.
Kai Wegner, der regierende Bürgermeister Berlins, hat nach kontroversen Äußerungen auf der Berlinale erneut pro-palästinensische Aktivisten ins Visier genommen und ihnen vorgeworfen, Israel zu dämonisieren.
Straßburg – 21. Februar 2026. Die ARTE-Produktion „Gelbe Briefe“, inszeniert von Ilker Çatak, wurde am Samstagabend mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Die Geschichte folgt dem Künstlerpaar Derya und Aziz aus Ankara, deren Leben durch einen Skandal bei einer Theaterpremiere aus den Fugen gerät. Plötzlich stehen sie unter staatlicher Beobachtung, verlieren ihr Zuhause und stehen in Istanbul nicht nur vor gesellschaftlichen Problemen, sondern auch vor einer Zerreißprobe als Familie – ihre Tochter driftet emotional ab, und die Frage nach Zusammenhalt und persönlichen Überzeugungen wird immer drängender.
Mainz – Bei der diesjährigen Berlinale sorgen Projekte aus dem Hause ZDF/ARTE für Schlagzeilen: Ilker Çataks Drama „Gelbe Briefe“ wird mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet, während Sandra Hüller für ihre Performance in „Rose“ den Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin erhält. Die Preisvergabe zeigt erneut das große Renommee und den kulturellen Einfluss öffentlich-rechtlicher Koproduktionen im internationalen Festivalkontext.