Berlin blockt Schutzmechanismen im US-Zoll-Deal ab
Bei den Verhandlungen um das EU-US-Zollabkommen spricht sich die Bundesregierung gegen einschneidende Schutzklauseln aus, die das EU-Parlament ins Spiel bringt.
Bei den Verhandlungen um das EU-US-Zollabkommen spricht sich die Bundesregierung gegen einschneidende Schutzklauseln aus, die das EU-Parlament ins Spiel bringt.
Eine aktuelle Analyse legt nahe, dass die laufenden Freihandelsgespräche der EU die Konjunktur beleben und negative Einflüsse amerikanischer Zollpolitik teilweise ausgleichen könnten.
Präsident Trump greift durch: Ab sofort werden patentrechtlich geschützte Medikamente und ihre Wirkstoffe mit drastischen Zöllen belegt – doch es gibt Schlupflöcher für einige Partnerländer.
Nach Aufhebung der Beschränkungen durch die USA und Kanada kann Deutschland wieder unkompliziert Fleisch, Milchprodukte und weitere tierische Erzeugnisse in diese Länder exportieren.
Angesichts Chinas wachsender Wirtschaftskraft empfiehlt das IW Köln, sogenannte Ausgleichszölle einzuführen. Ziel ist es, die Wettbewerbsverzerrung durch chinesische Subventionen zu adressieren und heimische Industrie zu schützen.
Vor dem Besuch von Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Weißen Haus richtet sich der Fokus der Bundesregierung auf mögliche Klarheit seitens US-Präsident Trump bei Handelsabkommen, Unterstützung der Ukraine sowie beim NATO-Verbund.
Gabriel Felbermayr, Experte für Außenhandel, spricht sich für frische Gespräche über ein zeitgemäßes Zollabkommen zwischen USA und Europa aus – nachdem sich das Kräfteverhältnis verändert hat.
Adam Posen – Chefökonom am Peterson Institute in Washington – sieht Europas Chancen nach dem jüngsten US-Zoll-Urteil. Für ihn hat die EU plötzlich weit bessere Karten gegen Trumps Zolldrohungen gezogen.
Ursula von der Leyen verlautbarte am Freitag, dass die EU-Kommission das strittige Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten nun in Kraft setzen möchte – zumindest vorerst.
Im anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und Europa denkt Evonik laut über eine mögliche Rückforderung von US-Zöllen nach. Interims-Finanzchef Claus Rettig gibt sich jedoch vorsichtig und verweist auf die noch ausstehende Linie der US-Regierung.