Immobilienmarkt bleibt uneinheitlich: Zögerlichkeit trifft Anspannung
Wohn- und Geschäftshäuser entwickeln sich in Deutschland 2026 unterschiedlich – einige Preise steigen, andere geben nach.
Wohn- und Geschäftshäuser entwickeln sich in Deutschland 2026 unterschiedlich – einige Preise steigen, andere geben nach.
Im Juni 2026 lagen die Preise im deutschen Großhandel um satte 4,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – ein weiteres Zeichen für die aktuelle Dynamik auf dem Markt.
Wer 2026 ins Ausland fliegen oder Pauschalreisen buchen wollte, musste spürbar mehr zahlen als im Vorjahr. Nicht alle Regionen wurden aber teurer.
Aktuell zeigen sich weniger deutsche Unternehmen entschlossen, ihre Preise in nächster Zeit zu erhöhen.
Im ersten Quartal dieses Jahres stiegen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland durchschnittlich nur noch um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Im April 2026 sind die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte spürbar gefallen – ganze 12,3 Prozent niedriger als noch im April des Vorjahres. Schon in den Monaten davor war die Talfahrt der Preise zu beobachten.
Immer weniger Firmen planen Preiserhöhungen, doch die Preissteigerungen bleiben spürbar.
Hobbiegärtner müssen sich auf steigende Kosten für mineralische Dünger einstellen – nicht zuletzt wegen globaler Krisenherde und angespannten Lieferketten.
Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, hält Preissteigerungen für Alltagsprodukte im nächsten Jahr für nicht ausgeschlossen.
Die aktuelle Teuerung bei Energieprodukten erinnert in ihrer Wucht an historische Ölkrisen und andere weltweite Wirtschaftsentwicklungen. Unmittelbar nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs sprangen die Preise aber sogar noch steiler nach oben als aktuell.