Tabaksteuer: Geplante Anhebung wird noch deutlicher verschärft
Die Große Koalition justiert bei der Tabaksteuer nach – sie soll künftig stärker steigen als bislang vorgesehen.
Die Große Koalition justiert bei der Tabaksteuer nach – sie soll künftig stärker steigen als bislang vorgesehen.
Die Bundesärztekammer spricht sich klar für die Steuererhöhungen auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke aus und drängt darauf, die Maßnahmen noch umfassender anzugehen.
Der Deutsche Städtetag setzt sich energisch dafür ein, dass künftige Einnahmen aus der geplanten Zuckersteuer – gedacht ab 2028 – in Höhe von etwa 450 Millionen Euro nicht irgendwo im Bundeshaushalt verschwinden, sondern gezielt an die Städte vergeben werden.
Peter Bofinger, bekannt als früherer Wirtschaftsweiser, übt scharfe Kritik am neuen Steuerentlastungspaket der Bundesregierung – und sieht vor allem verpasste Chancen.
Der bislang steuerbefreiten Deutschen Post wird eine umstrittene Sonderregelung gestrichen – mit Folgen für Markt und Staatskasse.
Harald Christ, erfolgreicher Unternehmer und politischer Berater, spricht sich für höhere Steuersätze für Menschen mit sehr hohen Einkommen aus – allerdings nicht ohne Bedingungen.
Kurz vor dem Koalitionsausschuss warnt der Verband der Familienunternehmen – Steuererhöhungen, wie sie diskutiert werden, könnten existenzbedrohend wirken.
Der Bund der Steuerzahler plädiert angesichts der festgefahrenen Verhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU für eine Verschiebung der geplanten Einkommensteuerreform.
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hält eine Erweiterung der sogenannten Reichensteuer für denkbar – bleibt bei Mittelstand und Handwerk jedoch stur.
Die Bundesregierung plant, die Steuer auf hochprozentigen Alkohol moderat anzuheben – deutlich weniger, als Gesundheitsfachleute ursprünglich gefordert hatten.