Gaskraftwerke: Stillstand trotz großer Pläne
Trotz aller Ankündigungen stockt der Startschuss für neue Gaskraftwerke in Deutschland weiter.
Trotz aller Ankündigungen stockt der Startschuss für neue Gaskraftwerke in Deutschland weiter.
Der Mineralölverband schlägt Alarm: Die schwarz-rote Regierung droht mit neuen Kontrollen des Kraftstoffmarkts – und das könnte, so der Verband, fatale Folgen für die Verfügbarkeit haben. Hauptgeschäftsführer Christian Küchen drückt seine Bedenken gegenüber ntv sehr deutlich aus.
Die aktuellen Entwicklungen am Gasmarkt bereiten der Bundesnetzagentur Sorgen – vor allem mit Blick auf die kommenden Monate.
Die deutsche Kohlewirtschaft schlägt vor, stillgelegte Kraftwerke zurück ins Netz zu bringen und damit die jüngsten Energiekosten abzufedern – besonders angesichts des angespannten Markts in Folge des Iran-Konflikts.
Stromausfallängste in Deutschland sind weit verbreitet: Laut einer aktuellen Erhebung von Simon-Kucher sieht jede zehnte Person die Versorgung kritisch – trotz aller Schutzvorkehrungen. Knapp zwei Drittel der Haushalte bereiten sich mittlerweile auf den Ernstfall vor und setzen auf Notstromgeräte, mobile Akkus und Gaskocher. Verunsicherung bringt zudem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Energieversorgung, der schon jetzt bei einem Teil der Bevölkerung heftige Reaktionen auslöst.
Deutschland steht in puncto Gasversorgung immer wieder vor Unsicherheiten. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) plädiert daher nun offen für die Einrichtung einer strategischen nationalen Gasreserve, um im Ernstfall handeln zu können.
Berlin – Die laufenden Gespräche zwischen Bundesregierung und Ländern zur Zukunft der Pflegeversicherung bewegen sich laut Bernd Meurer, dem Präsidenten des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), endlich auch in Richtung Versorgungssicherheit – doch konkrete Pläne seien längst überfällig.
Trotz des massiven Stromausfalls auf der iberischen Halbinsel gibt sich die deutsche Netzagentur mit Blick auf die hiesige Versorgung äußerst zuversichtlich.
Das Winterhalbjahr 2025/26 steht vor der Tür, und Deutschlands Erdgasversorgung wirkt stabiler als in den turbulenten Vorjahren. Zwar haben sich europäische Lieferländer und LNG-Importe als wirksame Alternativen zu russischem Gas etabliert, doch Entwarnung bei den Heizkosten bedeutet das nicht: Die Preise steigen, die Belastung der Haushalte bleibt hoch. Trotz beachtlicher Einsparungen im Verbrauch und staatlicher Maßnahmen stehen viele Privathaushalte vor der Frage: Sparmodus oder Umstieg?
Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender von RWE, bringt die Idee einer Erdgas-Notfallreserve ins Gespräch – analog zur strategischen Ölreserve Deutschlands.