Wohnungsmarkt: Mieterbund warnt vor verfrühten Hoffnungen
Melanie Weber-Moritz vom Deutschen Mieterbund freut sich über mehr Baugenehmigungen – sieht aber keinen Grund zur Euphorie. Vor allem günstiger Wohnraum bleibe Mangelware.
Melanie Weber-Moritz vom Deutschen Mieterbund freut sich über mehr Baugenehmigungen – sieht aber keinen Grund zur Euphorie. Vor allem günstiger Wohnraum bleibe Mangelware.
Im Juni 2026 wurden bundesweit knapp 21.600 neue Wohnungen zum Bau freigegeben – eine merkliche Belebung des Wohnungsmarkts.
Im Juli gibt es leichte Hoffnungsschimmer für den Wohnungsbau in Deutschland, doch es bleibt ein mühsamer Weg.
Nach der Ankündigung deutlich geringerer Finanzmittel im Bundeshaushalt richtet das Wohnungsbau-Verbändebündnis einen eindringlichen Appell an Kanzler Friedrich Merz und weitere Minister.
Bis 2026 dürfte die Anzahl neuer Wohnungen auf nur noch 185.000 sinken – der Aufschwung lässt auf sich warten.
Salzburg – Ein brandneuer Gebäudekomplex mit 24 geförderten Mietwohnungen, sieben Eigentumseinheiten und drei Geschäftsflächen gibt dem Stadtteil Taxham neuen Impuls.
Der CDU-Politiker Stefan Evers plant, das Tempelhofer Feld am Rand zu bebauen – einen neuen Volksentscheid möchte er dabei umgehen.
Im Wohnungsbau ist die Stimmung tiefer im Keller als zuvor – die Aussichten trüben sich immer weiter ein.
Laut einer aktuellen Analyse sind komplexe Regeln und technische Vorgaben im Bauwesen mitverantwortlich dafür, dass Baukosten drastisch steigen.
Jan-Marco Luczak, baupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, dämpft Hoffnungen auf weitreichende Pläne für eine bundesweite Wohnungsbaugesellschaft und schließt eine Änderung des Grundgesetzes aus.