Tech-Aktien brechen ein: US-Börsen verlieren spürbar an Boden

Am Mittwochabend herrschte an der Wall Street wenig Optimismus – vor allem Wachstumstitel wie jene aus dem Technologiesektor standen unter Druck. Der Dow Jones fiel signifikant, begleitet von noch deutlich kräftigeren Verlusten bei Nasdaq und S&P 500.

17.12.25 22:21 Uhr | 12 mal gelesen

An diesem Mittwoch war von Durchatmen keine Rede: In New York schlossen die wichtigsten US-Börsen mit roten Vorzeichen – allen voran der indexschwere Nasdaq 100, der satte Verluste von fast 2 Prozent verkraften musste. Auch der S&P 500 sackte mit einem Minus von mehr als einem Prozent ab, während der traditionsbewusste Dow Jones immerhin "nur" etwa ein halbes Prozent verlor. Im Mittelpunkt der Verunsicherung: ein Bericht über ungeplante Finanzprobleme beim Bau eines neuen Rechenzentrums eines bekannten US-Softwareplayers – und das, obwohl der Bauboom für solche Datenzentren, angeheizt von Erwartungen rund um künstliche Intelligenz, an Fahrt aufnimmt. Der aktuelle Goldrausch rund um KI erinnert fatal an andere Hypes, bei denen irgendwann Luft aus der Blase entweicht. Skeptiker warnen: Setzen sich die hochgesteckten Hoffnungen nicht durch, drohen Rückschläge – auch und gerade an den Börsen. Abseits der Aktien märkte bewegten sich die Kurse ebenfalls: Der Euro geriet gegenüber dem Dollar etwas ins Stolpern, Gold verteuerte sich spürbar und Öl war an diesem Abend ein gefragtes Gut, was sich in einem bemerkenswerten Preissprung widerspiegelte. Es ist schon erstaunlich, wie schnell solche Entwicklungen an den Börsen auf die Stimmung durchschlagen – mal in Euphorie, mal in Ernüchterung.

Die US-Börsen erlebten am Mittwoch einen deutlichen Rücksetzer, wobei Technologiewerte besonders kräftig verloren, getrieben von Sorgen um die Nachhaltigkeit des KI-befeuerten Booms bei Rechenzentren. Der Euro zeigte sich gegenüber dem Dollar schwächer, während Gold und Öl gefragt waren – Gold profitierte als sogenannter sicherer Hafen, Öl wurde nach Nachrichten über potenziell steigende Nachfrage teurer. Aus aktuellen Berichten geht zudem hervor, dass zahlreiche Tech-Werte aufgrund enttäuschender Prognosen und anhaltender Unsicherheiten rund um die Inflation und die Zinspolitik der Federal Reserve aktuell stark schwanken: Die Federal Reserve hat bei ihrer jüngsten Sitzung eine vorsichtige Zinspolitik betont und weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt, um die Wirtschaft zu stabilisieren, bleibt dabei aber vorerst vorsichtig (Quelle: [spiegel.de](https://www.spiegel.de)). Gleichzeitig berichten Analysten, dass die Stimmung an den Märkten von Inflationsdaten, wirtschaftlichen Unsicherheiten und Unternehmensgewinnen geprägt ist (Quelle: [faz.net](https://www.faz.net)). Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Anleger weiterhin sehr genau auf die Entwicklung der großen Tech-Unternehmen, deren Ausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur sowie auf die Konkurrenz aus China achten (Quelle: [t3n.de](https://t3n.de)).

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