Externe Wertschätzung für konkrete Fortschritte beim Klimaschutz
tesa setzt schon längst nicht mehr auf Lippenbekenntnisse: Mit handfesten Projekten rund um Energieeinsparung, erneuerbare Stromquellen und innovative Technologien arbeitet das Unternehmen konsequent daran, seine Produktion Schritt für Schritt klimaneutral zu gestalten. Dr. Ingrid Sebald, Chief Technology Officer bei tesa, drückt es so aus: "Das erneute CDP-A-Rating gibt uns Rückenwind. Es untermauert, dass unser Programm 'we do' mehr als ein Plan auf Papier ist. Wir bauen systematisch Emissionen ab – und gehen dabei ambitioniert voran, ohne unser Wachstum zu vernachlässigen. Das ist keine Pflichtübung, sondern bringt auch handfeste Vorteile: Wir werden wettbewerbsfähiger und helfen unseren Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Außerdem verringert das unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern – und eröffnet ganz neue Spielräume für Innovation."
Strategie "we do" – viele kleine Hebel hin zum großen Ziel
Ganz konkret verpflichtete sich tesa zur Reduktion der eigenen Emissionen im Rahmen dieses Programms, wobei die Science Based Targets Initiative (SBTi) die gesetzten Ziele bereits validiert hat: Bis 2030 soll die Produktion klimaneutral laufen. Die Energiestrategie ruht auf den drei Säulen: Verbrauch senken, auf 100 Prozent erneuerbaren Strom umsteigen und eigenen Strom produzieren. Seit 2018 zeigt sich: Das Konzept greift. In Kategorie 1 und 2 der Emissionen verzeichnet tesa eine Reduktion von 39 Prozent. Inzwischen stammen 90 Prozent des globalen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. Photovoltaikanlagen sprießen an allen Produktionsstätten; die Eigenproduktion wächst stetig.
Zusätzlich setzen die Norderstedter auf technologische Erneuerung: Ganz konkret – lösemittelfreie Produktionen und KI-basierte Energiemanagementsysteme schlucken nicht nur weniger Energie, sondern drücken Emissionen massiv nach unten und sorgen zudem dafür, dass alle Werke flexibel reagieren können.
Nachhaltigkeit kostet – bringt aber auch Perspektiven
Rund 300 Millionen Euro investiert tesa bis 2030 in neue Technologien, die Umrüstung auf erneuerbare Energien und optimierte Abläufe. Beispiele sind E-Boiler für dampfbetriebene Prozesse ohne fossile Träger oder fortschrittliche Wärmepumpen, die Standorte effizient beheizen. Der Schritt in eine nachhaltigere Zukunft ist damit für tesa mehr als ein Lippenbekenntnis – es ist eine strategische Ausrichtung mit weitreichender Wirkung.
Die erneute CDP-Auszeichnung als führendes Unternehmen beim Klimaschutz würdigt tesa's konsequente Umsetzungsstrategie und ihren transparenten Umgang mit Zielen, Maßnahmen und Erfolgen – von der Umstellung auf Ökostrom bis zur energetischen Eigenversorgung durch Solarstrom. Die Science Based Targets Initiative bestätigt die wissenschaftliche Fundiertheit des Kurses, und die bislang erzielten Erfolge – darunter eine Emissionsreduktion um 39 Prozent (Scope 1 und 2) und ein 90-prozentiger Bezug von Grünstrom weltweit – verdeutlichen, dass Klimaambitionen bei tesa gelebte Realität sind. Darüber hinaus werden bis 2030 rund 300 Millionen Euro für Innovationen, energetische Modernisierung und erneuerbare Lösungen reserviert. Laut aktuellen Berichten der Süddeutschen Zeitung haben sich mittlerweile auch andere Industrieunternehmen dem Ziel klimaneutraler Produktion verschrieben, allerdings bleibt die Geschwindigkeit der Transformation in der deutschen Industrie insgesamt ein umstrittenes Thema. Die letzten Tage brachten aus der Branche zudem Diskussionen zum europäischen CO2-Grenzausgleich und steigenden Kosten für die Umstellung auf erneuerbare Energien, wie das Handelsblatt berichtet. Zudem warnen mehrere Expertinnen laut ZEIT Online, dass echte Transparenz und ambitionierte Klimastrategien weiterhin nicht bei allen Konzernen Standard sind – oft reiche ein gutes Rating noch lange nicht für substanzielle Veränderungen.