Trump rudert zurück: Handelszölle im Grönland-Streit auf Eis gelegt

Nach tagelangem Säbelrasseln im Konflikt rund um Grönland lässt US-Präsident Donald Trump überraschend die angekündigten Strafzölle fallen.

heute 20:42 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal sind politische Nachrichten wie plötzlicher Regenschauer: Erst donnert es, dann reißt der Himmel auf – so auch am Mittwoch, als Donald Trump nach einem Gespräch mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte einlenkt. Donald Trump schrieb, im Plauderton, auf seiner Lieblings-Plattform 'Truth Social', dass mit Rutte die Basis für eine künftige Einigung geschaffen sei – nicht nur für Grönland, sondern die ganze Arktis. Ob das nun tatsächlich so einfach eine Friede-Freude-Eierkuchen-Nummer wird? Wer weiß. Trump jedenfalls sieht darin einen „enormen Gewinn“ für die USA und alle Nato-Partner. Die von ihm für den 1. Februar angedrohten Zölle? Schnee von gestern, erstmal jedenfalls. Doch noch ist nicht alles vom Tisch. Gerade das umstrittene Raketenabwehrprogramm „Golden Dome“ bleibt ein Thema, bei dem weiterverhandelt wird. Übernommen haben das nun Leute wie Vizepräsident JD Vance oder Außenminister Marco Rubio – so, als ob man den Staffelstab bei einer nervösen Stafette weiterreichen würde. Wer am Ende wirklich eine Einigung zimmert, dürfte aber noch offenbleiben.

Trump hat sich – nach langem Hin und Her – entschieden, die angedrohten US-Strafzölle gegen Partner im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt nicht umzusetzen. Laut aktuellen Berichten beurteilen internationale Beobachter dieses Einlenken als vorsichtige Entspannung, während Parallelverhandlungen zur militärischen Präsenz in der Arktis, besonders zum geplanten ‚Golden Dome‘-Raketenabwehrsystem, weiterhin laufen. Der Zeitpunkt der Einigung fällt in eine Phase hoher Unsicherheit: Seit Wochen gibt es in der Nato Debatten über geopolitische Strategien, und auch kritische Stimmen, die US-Interessen hegen, hätten massiven Druck ausgeübt (Erg.: Verschiedene Quellen aus internationalen Nachrichtenportalen belegen diese Entwicklung und geben einen vorsichtig optimistischen Ton an; es wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Interesse an natürlichen Ressourcen und Infrastruktur Grönlands weiterhin hoch bleibt).

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