SENEC: Weitergedacht – Prognosebasiertes Laden optimiert Stromspeicher clever

Leipzig – SENEC bringt frischen Wind in den Markt für private Solarsysteme: Mit dem neuen Feature Prognose-basiertes Laden reagiert der Heimspeicher nun automatisch auf aktuelle Strompreise, Solarertragsaussichten und Ihren eigenen Energiebedarf. Einfach in der App aktiviert, nimmt der Speicher die Feinjustierung selbst in die Hand – und das zahlt sich direkt auf Ihrer Stromrechnung aus.

21.01.26 10:39 Uhr | 5 mal gelesen

Man kennt das ja: Die Sonne scheint, die eigene Solaranlage läuft, aber der selbst produzierte Strom verpufft zum Teil, während die Strompreise schwanken. Genau da setzt SENEC mit seiner neuen Software-Version an. Das Herzstück, der sogenannte SENEC.PowerPilot – also das interne Energiemanagement – kümmert sich in Echtzeit darum, wann der Batteriespeicher am klügsten geladen oder entladen wird. Wer das Modell Home P4 besitzt, kann diese Funktion sofort nutzen, auf dem E4 kommt die Option demnächst. Zwei clevere Programme stehen bereit: Solarbasiertes Laden sorgt dafür, dass so viel wie möglich vom eigens erzeugten Strom direkt genutzt und zwischengespeichert wird – ideal im Sommer, wenn die Sonne viel liefert. Im Winter hingegen kommt das Preis-optimierte Laden ins Spiel: Hier schnappt sich der Heimspeicher günstigen Strom zum Wiederaufladen, wenn die Preise (meist nachts) niedrig sind und spart so bares Geld. Alles läuft automatisch, Nutzer brauchen sich nicht mit Technik herumzuschlagen – einfach in der App einstellen und der Akku denkt mit. Positiver Nebeneffekt: Die Batteriezellen werden geschont, weil sie nicht ständig auf 100 % herumdümpeln, und auch das Stromnetz atmet auf, wenn Überschüsse clever verteilt werden. Eine Studie von KIT und HTW Berlin hat übrigens gezeigt: Wer prognosebasiert optimiert, holt mehr Ergiebigkeit aus seiner Anlage und hilft ganz nebenbei dem Stromnetz, Spitzen abzufangen. Gerade für Haushalte mit hohem Eigenverbrauch – etwa dank E-Auto oder Wärmepumpe – rechnet sich das System besonders. Kurz zur Einordnung: SENEC ist mittlerweile mit über 150.000 installierten Speichern in Europa eine Bank, was Innovationen in Sachen Heimenergiespeicher angeht. Rundum-Pakete mit Solarmodulen, Stromcloud und Wallbox gibt’s aus einer Hand: Man spürt, hier sitzt Erfahrung am Start.

SENEC hat seine Speicher um eine prädiktive Ladestrategie erweitert, die künftig nicht nur hilft, Stromkosten einzusparen, sondern auch die Lebensdauer der Batterie und die Netzauslastung verbessert. Prognosebasiertes Laden stellt sicher, dass Strom immer dann genutzt oder gespeichert wird, wenn es für die Besitzer am gewinnbringendsten ist – wetter-, preis- und bedarfsorientiert. Besonders Haushalte mit hoher Eigennutzung wie durch Elektroautos oder Wärmepumpen profitieren. Jüngste Recherchen zeigen, dass immer mehr Unternehmen ihre Speicher und Solarsysteme auf KI-gestützte Prognosen umstellen, um volatile Strompreisphasen und Produktionsspitzen optimal zu nutzen. Laut der SZ investieren Energieversorger verstärkt in Regelenergie, während auf t3n.de diskutiert wird, wie digitalisierte Energiemärkte private Haushalte immer mehr zum kleinen Akteur der Energiewende machen. Die FAZ unterstreicht, dass flexible, intelligente Systeme inzwischen als unerlässlicher Baustein für Netzstabilität und Kostensenkung gelten.

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