Die Bundesregierung hält trotz Ablehnung im Bundesrat weiter an der steuer- und abgabenfreien Entlastungsprämie fest, mit der Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis 2027 bis zu 1.000 Euro extra zahlen könnten. Hauptgrund für das Scheitern im Bundesrat sind die Sorgen vieler Länder über steigende Steuerausfälle, zumal sich bundesweit die Haushaltslagen immer weiter zuspitzen. Arbeitgeber sehen sich zudem unter Druck gesetzt, da sie befürchten, eine zusätzliche freiwillige Prämie angesichts von Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheiten kaum finanzieren zu können. Aktuell haben SPD, Grüne und FDP mehrfach öffentlich betont, weiter auf Konsens mit den Ländern setzen zu wollen, um möglichst noch in diesem Jahr eine Entlastung auf den Weg zu bringen. Laut neuesten Berichten (etwa bei taz und Spiegel) ist das Thema jedoch zwischen Ländern und Bund inzwischen zu einem politischen Tauziehen geworden, bei dem es längst nicht mehr nur ums Geld, sondern auch ums Prinzip geht.
08.05.26 11:28 Uhr