„Klar, das kommt selten vor – und trotzdem passiert’s halt“, erklärt Tom Cattarius, der als Wasserkenner und Gründer einer Filter-Firma die Materie gut kennt. Viele unterschätzen, wie verwundbar das System ist: antike Rohrleitungen, stundenlang abgestandenes Wasser in den Rohren, kleine chemische Altlasten. Alles Dinge, die hierzulande bei bester Technik dennoch ihre Rolle spielen. Cattarius weiß, warum sauberes Wasser nicht überall garantiert ist und gibt Tipps, womit man sich im Alltag selbst schützen kann.
Wasserqualität: Mehr als nur „klar und rein“
Der Wiesbadener Fall zeigt, dass Wasser zwar kontrolliert wird – es aber immer wieder Überraschungen gibt. Moderne Filtersysteme in den Wasserwerken filtern zwar ordentlich, stoßen aber an Grenzen, sobald es um unsichtbare Reste aus der Industrie, aus Medikamenten oder Plastik geht. Die Teilchen sind oft so winzig und beständig, dass selbst die stärksten Filter sie nicht zu 100 Prozent aufhalten. Zwar drohen in der Regel keine akuten Gefahren, doch Experten wie Cattarius warnen: So manches davon sammelt sich über die Jahre im Körper an und kann langfristig zum Problem werden. Bemerkenswert: Oft tauchen Rückstände sogar dort auf, wo sie keiner vermutet – Stichwort: regionale Überraschungen.
Nach dem Wasserwerk beginnt die Verantwortung zuhause
Sobald das Wasser das Haus erreicht, liegt der Ball quasi bei den Eigentümern – oder eben Mietern. Viele Rohre in deutschen Häusern stammen noch aus alten Jahrzehnten, als das Umweltbewusstsein ein anderes war. Alter und Material können chemische Bestandteile ins Wasser abgegeben, vor allem, wenn das Wasser länger in den Rohren steht. Einmal den Hahn kräftig aufdrehen, bevor das erste Glas getrunken wird, ist übrigens kein alter Hut, sondern eine simple, aber wirksame Maßnahme gegen abgestandenes Wasser und unangenehmen Geschmack. Überraschenderweise vernachlässigen viele diese „Morgenroutine“.
Was tun, um Wasserqualität in den Griff zu bekommen?
Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Das eigene Rohrsystem mal durchchecken lassen schadet nie – gerade bei Geschmack oder Geruch, der irgendwie „anders“ erscheint. Filterlösungen gibt’s viele: Von der einfachen Kanne bis zum ausgefeilten System, das sogar winzige Reste von PFAS oder Medical-Substanzen rausfischen kann. Aber – und das betont Tom Cattarius: Filter sind kein Muss, sondern Geschmackssache und abhängig vom eigenen Anspruch. Wer es genau wissen will, kann eine professionelle Wasseruntersuchung in Auftrag geben – liefert mehr Fakten als jeder Internet-Ratgeber und hilft, die für sich passende Lösung zu finden.
Zu Tom Cattarius:
Cattarius hat mit „Arktisquelle“ ein Start-up aufgebaut, das sich auf innovative Wasserversorgung spezialisiert und verschiedene Filterstufen kombiniert. Warum das Thema für ihn so persönlich ist? Erfahrungen in der eigenen Familie haben gezeigt, dass verunreinigtes Wasser keine abstrakte Gefahr ist – und so baut er heute Brücken zwischen Wissenschaft, Technik und Alltag. Mehr gibt’s unter www.arktisquelle.de.
Presseverantwortlich:
C&R Arktis GmbH, Tom Cattarius, kontakt@arktisquelle.de
https://arktisquelle.de/
Weitere Auskünfte: Ruben Schäfer, redaktion@dcfverlag.de
Quelle: C&R Arktis GmbH (news aktuell)
In Wiesbaden wurde kürzlich eine bakterielle Belastung des Leitungswassers festgestellt, was für viele Haushalte das Abkochen des Wassers und einen erhöhten Hygienesinn zur Folge hatte. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig die Kombination aus strenger Wasserwerkskontrolle und Aufmerksamkeit für den Leitungszustand im eigenen Haus ist. Die Belastung mit unsichtbaren Reststoffen wie PFAS, Medikamenten oder Mikroplastik steht zunehmend im Fokus, weshalb Wasserexperten dringlich anraten, eigene Routinen zur Wasserhygiene zu entwickeln. Neue Recherchen zeigen, dass in immer mehr deutschen Regionen Spuren dieser Schadstoffe im Trinkwasser auftauchen, was zu Debatten über eine schärfere Regulierung von Industrieabwässern und verbesserten Filtrationssystemen führt. Zudem deuten Berichte darauf hin, dass insbesondere in älteren Gebäuden marode Rohrleitungen ein unterschätztes Gesundheitsrisiko bergen und häufig von Eigentümern nicht regelmäßig überprüft werden. Weiterhin pochen Fachleute und Verbraucherschützer auf eine bundesweit einheitlichere Überwachung sowie mehr Transparenz bei der Veröffentlichung von Messwerten. In den letzten Tagen berichteten mehrere Medien über Kritik an der schleppenden Modernisierung der Wasserinfrastruktur und fordern schnellere Sanierungen, um neue Bakterienfunde oder Belastungen durch Rückstände künftig zu verhindern.